Schulerfolg durch Identifikation und Beteiligung
Graffiti in der Schule? Ja, klar! In einem Ferienprojekt gestalten Jugendliche die Cafeteria ihrer Schule neu und begeistern sogar Skeptiker.
Sekundarschule „Thomas Müntzer“ Ausleben, Christian Grabow (Schulsozialarbeiter, Internationaler Bund e.V.)
Einer der wichtigsten Faktoren zur Sicherung des Schulerfolges ist die Identifikation der Schüler mit ihrer Schule selbst. Wer seine Schule nicht mag und jeden Tag schon allein wegen ihres Aussehens mit Gefühlen der Ablehnung dorthin geht, entwickelt häufig Abneigung und Frust, was sich negativ auf die Lerneinstellung auswirken kann. Wer möchte schon gern eingeengt von grauen Wänden lernen, mit Bildern an der Wand, die vor mehr als 20 Jahren angesagt waren?
Ein ansprechendes, modernes Äußeres ist in vielen Fällen schon ein Grund, dass Schüler gern zur Schule gehen, weil sie dann ein Ort ist, an dem man sich wohlfühlen und mit dem man sich auch identifizieren kann. Wenn Schüler zudem aktiv an der Gestaltung ihrer Schule beteiligt werden können, ist dies eine gute Möglichkeit, die Identifikation mit der Schule noch stärker zu fördern.
Die Cafeteria der Sekundarschule „Thomas Müntzer“ - einer der zentralen sozialen Treff- und Interaktionsorte der Schülerschaft - war seit mehr als 20 Jahren nicht mehr renoviert oder modernisiert worden und glänzte noch im alten „DDR-Charme“. Besonders der Leiterin der Cafeteria, Frau Angelika Groß, missfiel diese Situation. Sie brachte die Idee ein, ob man diesem Zustand vielleicht gemeinsam mit Schülern Abhilfe schaffen könnte.
Zu der Idee, den Vorbereitungen und der begeisterten Umsetzung durch die Schüler erfahren Sie hier mehr!
- Dateien:
Dokumentation_Ausleben_klein.pdf1.2 M




