unterstützt und gefördert durch:

Spielend lernen – Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter erweitern ihr Handlungsrepertoire

Netzwerkstelle Schulerfolg sichern Wittenberg

Frau Richter und Frau Wartenberg (AWO Kreisverband Wittenberg e. V.) bekommen an einem Ausstellungsstand verschiedene Kooperationsspiele gezeigt. Koordination, Geschicklichkeit und Abstimmung sind gefragt. Nach ein paar Anläufen gelingt es den beiden Schulsozialarbeiterinnen, die unbekannten Aufgaben geschickt zu bewältigen. Sie sind zwei von mehreren tausend Besuchern, die auf dem weitläufigen Gelände der Hoffbauer Stiftung in Hermannswerder am 4. und 5. Mai zusammengekommen sind.

Seit 1991 richtet die Evangelische Jugend in Kooperation mit zahlreichen Partnern aus Bildung, Pädagogik und Wissenschaft das Bildungsforum erfolgreich aus. Die zweitägige Veranstaltung verbindet durch Fachvorträge, Praxisseminare und Aktionsflächen Fortbildung, Messe, Informationen und Spiel miteinander. Unter dem diesjährigen Motto „weniger spielt mehr“ setzen sich die teilnehmenden Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter aus dem Landkreis Wittenberg mit der Frage auseinander, wie schulische Gestaltungsräume und Lernsettings im zunehmend strukturierten und medialen Alltag ausgestaltet werden sollten.

Bepackt mit Anregungen, kooperativem und kreativem Handwerkszeug für den schulischen Alltag reisten die Wittenbergerinnen und Wittenberger am späten Nachmittag zurück. Herr Letzel, Schulsozialarbeiter vom IB Wittenberg, resümiert: „Ich habe viele neue, aber auch fast vergessene Ideen und Umsetzungen gesehen, die mir Anregungen für Teamtrainings in meiner Schule, der Adolf-Reichwein-Schule-Schloss Pretzsch, gegeben haben.“

Die Exkursion wurde von der Netzwerkstelle Schulerfolg sichern im Landkreis Wittenberg organisiert und durch das Land Sachsen-Anhalt sowie den Europäischen Sozialfonds unterstützt und gefördert.

 

Text: Lena Stepper / Netzwerkstelle Wittenberg