unterstützt und gefördert durch:

118.000 mal „ja“

Männer, die Unterschriftslisten präsentieren, Frau steht am Rand mit Transparent
Foto: Daniel Dinse

Schulsozialarbeit wirkt, Schulsozialarbeit braucht Zukunft. Davon sind genau 118.606 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Aktion „Schulsozialarbeit dauerhaft verankern“ überzeugt. Von Mitte Januar 2019 an wurde um Unterstützung für den Erhalt und die Verstetigung der Schulsozialarbeit sowie der koordinierenden Netzwerkstrukturen in Sachsen-Anhalt geworben. Mit Erfolg! Denn viele Menschen in Sachsen-Anhalt sind sich der Bedeutung der Schulsozialarbeit bewusst. Am 24. Mai wurden nun diese „Ja-Stimmen“ feierlich durch Tom Seil vom Landesschülerrat Sachsen-Anhalt an Bildungsminister Marco Tullner überreicht.

Die Vertreterinnen und Vertreter des Aktionsbündnisses „Schulsozialarbeit dauerhaft verankern“ sehen sich durch den starken Zuspruch bestätigt. Manuela Knabe-Ostheeren von der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege unterstreicht: „Mit der Übergabe vieler Unterschriften wollten wir den Willen der Menschen in unserem Bundesland verdeutlichen. Sie wollen Schulsozialarbeit, weil sie erfolgreiches Lernen mit ermöglicht.“

Die Landesvorsitzende Eva Gerth der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft stimmt ihr zu. „Der große Rückhalt in der Bevölkerung zeigt, dass Eltern, Jugendliche und Lehrkräfte den hohen Stellenwert dieser Arbeit an unseren Schulen und in den Netzwerkstellen längst erkannt haben.“ Gleichzeitig sieht Gerth Politik und Verwaltung in der Pflicht, „die bestehenden Kompetenzen und Kooperationen dauerhaft zu sichern und mit aller Kraft auszubauen.“

Mit aller Kraft setzt sich das Aktionsbündnis von GEW LSA, Landeselternrat, Landesschülerrat, LIGA der Freien Wohlfahrtspflege und Deutscher Kinder- und Jugendstiftung auch weiterhin für den Erhalt der Schulsozialarbeit ein, denn neue Aktionen sind angekündigt. Im September dieses Jahres können etwa alle Interessierten auf dem Magdeburger Domplatz detaillierte Einblicke in das breite Wirkungsfeld von Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern gewinnen.

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