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2. Auflage Broschüre Schweigepflicht und Datenschutz in der Schulsozialarbeit

Illustration eines Kindes und einer erwachsenen Person
Bild: DKJS/Sandra Bach

Schulsozialarbeit ist ein komplexes Tätigkeitsfeld, das von sozialpädagogischen Fachkräften, Akteurinnen und Akteuren sowie Partnerinnen und Partnern in kommunikativer, sozialer und psychologischer Hinsicht ein hohes Maß an Kompetenz erfordert, insbesondere wenn es um die Aspekte Rechtskenntnis und Verschwiegenheit geht. Tag für Tag werden Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern personenbezogene Daten anvertraut, die für sie die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen erst ermöglichen. Personenbezogene Daten, die nicht nur verantwortungsbewusst, sondern vor allem rechtskonform zu behandeln sind.
Wie viel darf oder wie viel muss eine Schulsozialarbeiterin oder ein Schulsozialarbeiter im Zweifelsfalle preisgeben? Was ist im Gespräch mit Sorgeberechtigten oder Kolleginnen und Kollegen zu beachten? Wo und wie sollen Daten gespeichert werden? Was darf erfasst werden? Welche Regelungen haben Vorrang?

Spätestens seit dem endgültigen Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) stellen sich diese und andere Fragen immer öfter und dringlicher in der Schulsozialarbeit. Mit der zweiten Auflage der Broschüre „Schweigepflicht und Datenschutz in der Schulsozialarbeit“ soll just an dieser Stelle Klarheit geschaffen werden. In der Publikation wird praxisnah erläutert, inwiefern zwischen Schweigepflicht und Datenschutz zu unterscheiden ist, worauf bei einer Schweigepflichtentbindung zu achten ist und was sich mit der DS-GVO bei den datenschutzrechtlichen Bestimmungen im Umgang mit Daten von Kindern und Jugendlichen verändert hat. Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen finden Sie in der Broschüre Fallbeispiele aus der Praxis, Ansprechpersonen in Sachsen-Anhalt sowie eine Einwilligungserklärung als Vorlage zum Kopieren.

Die neue Broschüre steht hier zum Download bereit.