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Erfahren, erkennen, handeln

Bild: Netzwerkstelle Schulerfolg sichern im Landkreis Anhalt-Bitterfeld
Bild: Netzwerkstelle Schulerfolg sichern im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Zum Bildungserfolg tragen heute neben den multiprofessionellen Teams in Schulen auch viele Netzwerkpartnerinnen und -partner bei. Hier geht es um das abgestimmte Miteinander von (Sozial-)Pädagoginnen und Pädagogen, Verantwortlichen in Wirtschaft, Verwaltung und Aktiven in Vereinen. Gleichzeitig gilt es, den zahlreichen Herausforderungen, die eine vielfältige Gesellschaft und digitale Kommunikationskultur mit sich bringen, durch gemeinsame und neue Strategien zu begegnen, die Verantwortliche aus Politik mittragen und ermöglichen müssen.

Solche Entwicklungen zu fördern, ist eines der Ziele der Veranstaltung „Schulsozialarbeit muss man erfahren, um zu erkennen“ am 04. September in Bitterfeld, die vom Team der Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter und der regionalen Netzwerkstelle in Anhalt-Bitterfeld durchgeführt wird. Etwa 80 angemeldete Gäste – darunter Akteurinnen und Akteure aus Schule und Schulsozialarbeit, Sorgeberechtigte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe und Verwaltung, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Landes- und Kommunalpolitikerinnen und -politiker – sollen Erreichtes reflektieren, neue Ideen sammeln und damit letztlich Schulerfolg sichern.

Nach Grußworten von Rainer Woischnik, Hausgastgeber und Schulleiter der Berufsbildenden Schulen Anhalt-Bitterfeld, Landrat Uwe Schulze sowie der Staatssekretärin des Bildungsministeriums, Eva Feußner, schließt der Impulsvortrag „(Systemische) Beratung - eine Kernaufgabe der Schulsozialarbeit“ an. In ihrem Vortrag unterstreicht Dr. Annette Just, Vorsitzende des Instituts für Schulsozialpädagogik e.V. (ISSP) in Münster, den Umstand, dass Beratung grundsätzlich eine Aufgabe aller Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter ist. Um eben diese Beratung erfahrbar und soziale Zusammenhänge verständlich zu machen, ist aus ihrer Sicht in der täglichen Praxis der Schulsozialarbeit eine konstruktive Haltung besonders wichtig.

Gemeinsam und multiprofessionell
Nach dem Impulsvortrag folgt der praktische Teil der Veranstaltung, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im ersten Schritt die schulformspezifischen Angebote der Schulsozialarbeit im Landkreis Anhalt-Bitterfeld kennenlernen können. Im zweiten Schritt wird es dann eine Einführung in die Methode des „Design Thinking“ geben, die hiernach im dritten Schritt in verschiedenen Workshops angewandt wird. In multiprofessionellen Teams gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Frage nach, wie sie – als Sorgeberechtigte, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe und Verwaltung, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Politikerinnen und Politiker – Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse fördern können.

Abschließend werden die Ergebnisse dialogisch erfasst und zusammengeführt, mit hoffentlich vielen neuen Impulsen und Perspektiven für die Schülerinnen und Schüler in der Region.

Hinweis: Die Anmeldung zur Veranstaltung ist mittlerweile abgeschlossen. Weitere Informationen zu Netzwerkstelle und Vorhaben finden Sie hier.