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Aktuelle Regelungen an den Schulen in Sachsen-Anhalt

Zur Eindämmung des Coronavirus sind an den Schulen in Sachsen-Anhalt in den letzten Monaten einige Regelungen erlassen worden. Wir haben für Sie einige wichtige aktuelle Maßnahmen zusammengefasst.

Zwischen dem 8. und 15. Juni 2020 wird der Unterricht in der Grundschule wieder vollständig eingerichtet.
Der Abstand zwischen den Schülerinnen und Schülern kann von dem Mindestabstand 1,5 m abweichen, wenn die Unterrichtsorganisation dies erfordert. Die Kinder sollen von ihren bisherigen Lehrkräften unterrichtet werden und die entsprechenden Lerngruppen bzw. Klassen in den gewohnten Räume besuchen. Unterschiedliche Lerngruppen bzw. Klassen können die Räume nacheinander nutzen, wenn es gewährleistet werden kann, dass diese nicht zusammentreffen. Die Räume sind regelmäßig zu lüften.

Die allgemeinbildenden Schulen in den Sekundarstufen I und II erfolgt weiterhin in Präsenz- und Fernunterricht.
Zwischen dem 8. und 15. Juni 2020 ist es zulässig, einen geringeren Abstand von 1,5 m umzusetzen, wenn die Unterrichtsorganisation dies erfordert. Die Aufteilung einer Lerngruppe sollte auf zwei Gruppen reduziert werden.

Eltern, die Bedenken wegen des Infektionsgeschehens haben, können beantragen, dass die Kinder weiterhin im Fernunterricht lernen. Der Antrag erfolgt durch eine begründete Erklärung gegenüber der Schule. 

An den Berufsbildenden Schulen finden die Abschlussprüfungen statt und der Schulbetrieb wird wieder aufgenommen. Die Fortsetzung der Wiederaufnahme des Schulbetriebs wird nach den jeweiligen schulorganisatorischen Rahmenbedingungen organisiert. Dabei findet der Unterricht für einzelne Schulformen und Bildungsgänge weiterhin im Wechsel von Präsenz- und Fernunterricht statt. Vorrangig sind die Jahrgänge zu berücksichtigen, die im kommenden Schuljahr ihren Abschluss erwerben sowie Bildungsgänge, die Blockunterricht haben.

Es gibt an den Schulen in Sachsen-Anhalt keine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Personen können auf freiwilliger Basis einen Mund-Nasen-Schutz tragen. In den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Schülerinnen und Schüler vorgeschrieben.

Für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf in inklusiven Bildungsangeboten und in Förderschulen sowie für die Schülerinnen und Schüler, die Sonderunterricht erhalten, sind im Einzelfall wegen der individuellen Situationen sehr komplexe Abstimmungsprozesse erforderlich. Die Bedenken der Sorgeberechtigten hinsichtlich der Infektionsgefahr sind bei diesen Schülerinnen und Schülern zu berücksichtigen. Die Frage des Schulbesuchs ist daher auf der Basis des Vertrauens zwischen der Familie und Schule ggfs. gemeinsam mit dem Landesschulamt zu klären.

Der Einsatz von Lehrkräften mit erhöhtem Gesundheitsrisiko soll vermieden werden. Die Einteilung der Lehrkräfte und des pädagogischen Personals für die vorgenannten Aufgaben nimmt die Schulleitung vor. Die Betroffenen müssen dies bei der Schulleitung anzeigen und durch ein ärztliches Attest belegen. Lehrkräfte, die auf dieser Grundlage nicht in der Schule präsent, aber im Dienst sind, werden mit ihrer vollen Unterrichtsverpflichtung für den Fernunterricht eingesetzt.    

Alle Regelungen finden Sie hier:
Bitte beachten Sie, dass diese hier aufgeführten Regelungen eine Auswahl darstellen. In der 6. Eindämmungsverordnung sowie im Erlass des Ministeriums für Bildung vom 28. Mai 2020 sind alle aktuellen Regelungen zu finden, die für den Schulbetrieb für alle Schulformen ab dem 6. Juni 2020 gelten. Die Informationen finden Sie auch im Ministerschreiben für Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen und auf der Website des Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt. Das Landesschulamt informiert ebenfalls über die aktuellen Regelungen.

Häufig gestellte Fragen zu den Regelungen hat das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt hier zusammengefasst.