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Corona: überarbeiteter Rahmenplan

Illustration eines Ausrufezeichens in einer Sprechblase
Bild: DKJS/Sandra Bach

Sachsen-Anhalt im Herbst: wie überall in Deutschland hat das Infektionsgeschehen rund um Corona eine Dynamik angenommen, die neue angepasste Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen notwendig macht. Auf Basis der Beschlüsse der Kultusministerkonferenz hat das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt einen überarbeiteten Rahmenplan für den Schulbetrieb vorgestellt.

Drei Ausrufezeichen
Unter einer Reihe von Anpassungen stehen vor allem drei wesentliche Aktualisierungen im Vordergrund:
1. Die Schulen des Landes wechseln in den eingeschränkten Regelbetrieb, wenn ein Viertel der Schülerinnen und Schüler bzw. der Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeitenden einer von den zuständigen Gesundheitsämtern ausgesprochenen Quarantäneanordnung unterliegen.

2. Außer während des Unterrichts, in Bereichen die ausschließlich dem pädagogischen, administrativen oder technischen Personal der Schule vorbehalten sind sowie in Büros zur Einzelnutzung ist innerhalb des Schulgebäudes grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Gleiches gilt auf dem Schulgelände immer dort, wo unter den anwesenden Personen der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

3. Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts wie z. B. Klassen- und Schulfeste, Brauchtumsveranstaltungen, Theater- oder Tanzaufführungen, Konzerte, Ausflüge, Klassenfahrten, Veranstaltungen zur Berufsorientierung oder Sportwettkämpfe finden ab sofort und bis auf weiteres nicht mehr als Präsenzveranstaltung statt.
Der überarbeitete Rahmenplan steht hier zum Download.

Neue Empfehlungen für Schulhorte
In Korrespondenz dazu hat das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt für die Betreuung von Schulkindern in Horten zusätzliche Empfehlungen entwickelt, die im Einklang mit den Hygienemaßnahmen für den Schulbetrieb stehen. Auch hier sind wiederum drei Kernpunkte hervorzuheben:

1. Im Hort sollen soweit möglich Kohorten entsprechend den Kohorten in den Schulen gebildet werden. Damit sollen Kontakte reduziert und die Nachverfolgbarkeit im Falle eines Infektionsgeschehens erleichtert werden. Kinder einer Kohorte müssen den Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhalten; die sonstigen Hygienevorschriften sind jedoch zu beachten.

2. Wenn Kinder aus zwei oder mehr Schulkohorten in einem Hort betreut werden, müssen die Kinder dieser Kohorten zueinander Abstand halten. Dies kann durch eine zeitlich versetzte Raumnutzung oder eine räumliche Trennung erfolgen, indem jeweils ein Raum nur mit einer Kohorte belegt wird. Wenn die Einhaltung des Mindestabstands nicht möglich ist, ist auch in den Betreuungsräumen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

3. Die Horte stimmen ihre Hygienekonzepte mit den Schulen ab, um ein bestmögliches Ineinandergreifen der bestehenden Maßnahmen zu gewährleisten.
Weitere Informationen und Hinweise zu den Empfehlungen für Horteinrichtungen finden Sie hier.