unterstützt und gefördert durch:

Mobile Jugend-Lern-Hilfe.Jetzt

Bild: DKJS/Sandra Bach

Gerade in Zeiten der pandemiebedingten Schulschließungen sowie Quarantäneanordnungen sind Kinder und Jugendliche auf das Lernen an ihrem Wohnort angewiesen. Wichtig wird in dieser Situation die Unterstützung von Erwachsenen sowie die verfügbare Technik vor Ort. Das Programm Mobile Jugend-Lern-Hilfe.Jetzt wurde mit dem Ziel initiiert, Kindern und Jugendliche, die in Wohngruppen der stationären Jugendhilfe leben beim Lernen zu unterstützen, sie sozial und emotional zu begleiten sowie Freizeitaktivitäten zu entwickeln.

Durch eine partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Trägern der Wohngruppen und weiteren Trägern der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe können je nach Bedarf zusätzliche Angebote in den Wohngruppen stattfinden. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung bringt die Träger der Einrichtungen miteinander in den Austausch und bietet Fortbildungen für die Unterstützer:innen an.

In den Wohngruppen werden unterschiedliche digitale und analoge Formate angeboten, zum Beispiel: digitale Lerngruppen, Jugendlernhilfe-Challenge (Kinder und Jugendliche erhalten tägliche Aufgaben, z.B. fotografiere Gegenstände mit ph), „Kunst statt Krise“ (kulturelle Bildung als Empowerment) und „Endlich wieder raus!“ (Kinder und Jugendliche machen nach Quarantänezeiten wieder Naturerfahrungen). Ein Tag kann zum Beispiel so aussehen:
9.00 bis 10.00 Uhr "Quizduell – Beat the teacher!"
10.00 bis 12.00 Uhr Lernberatung
13.00 bis 14.00 Uhr "Die ultimative Koch-Challenge"
16.00 bis 18.00 Uhr Digitales Theater

Weitere Informationen und Ansprechpersonen finden Sie hier. Das Programm Mobile Jugend-Lern-Hilfe wird zunächst bis April 2021 von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung koordiniert und von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gefördert.