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Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit 2021

Illustration einer Reihe bunter Hände, die nach oben gestreckt sind
Bild: tumisu/pixabay.com/CC0

Die Corona-Pandemie war und ist für Einrichtungen der Kinder- und Jugendbildung sowie Kinder- und Jugendarbeit und Familienferienstätten eine Herausforderung. Zahlreiche Programme der Länder, KfW-Kredite und Überbrückungshilfen sollten hier zur Entlastung beitragen. Teil dieser Entlastung war auch das „Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit", das zwar noch bis zum 31. August 2021 den internationalen Jugendaustausch fördert, dessen Förderung für nationale Einrichtungen der Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit mit Übernachtungsangeboten jedoch am 31. Dezember 2020 endete. Hier soll nun ein neues Sonderprogramm helfen, das am 01. März 2021 in Kraft getreten ist und einen Förderumfang von 100 Millionen Euro aufweist, das „Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit 2021“.

Wer ist antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind Jugendherbergen, Schullandheime, Familienferienstätten, Kindererholungszentren, Naturfreundehäuser, Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätten der Jugendverbände, der politischen und kulturellen Kinder- und Jugendbildung sowie der Kinder- und Jugendarbeit im Sport. Daneben bleibt das bewährte Verfahren der Antragstellung bei den Zentralstellen der jeweiligen Handlungsfelder unverändert. Der Antragszeitraum beginnt am 01. und endet am 28. März 2021. Einrichtungen können für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 30. Juni 2021 gefördert werden, wenn die durch die Coronavirus-Pandemie eingetretene finanzielle Notlage weiterhin existenzbedrohend ist. Bei Bedarf ist eine zweite Förderperiode möglich.

Wahlrecht
Beihilferechtlich bietet die Richtlinie ein Wahlrecht für die Antragsteller: Sie können Anträge auf der Grundlage der Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020 oder der Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020 stellen. Dieses Wahlrecht ist vorrangig für große Träger mit zahlreichen Einrichtungen (z.B. Landesverbände des Deutschen Jugendherbergswerks) relevant, die den, in der Bundesregelung Kleinbeihilfen2020 vorgesehenen, Höchstbetrag von 1,8 Millionen Euro für alle Hilfen auf dieser Rechtsgrundlage im Pandemiezeitraum überschreiten würden. Der Zuschuss liegt – in Abhängigkeit von der beihilferechtlichen Grundlage – bei höchstens 90% des Liquiditätsengpasses bzw. bei höchstens 70 bis 90% der nicht gedeckten Fixkosten. Die maximal mögliche Unterstützung wurde von 400 Euro auf 800 Euro je dauerhaft belegbarem Bett angehoben.

Die Richtlinie zum Sonderprogramm finden Sie hier. Weitere Informationen, unter anderem FAQs und Antragsformulare finden Sie auf der Website des BMFSFJ.