unterstützt und gefördert durch:

Sozialarbeit in Magdeburger Kitas

Bild: DKJS/Sandra Bach
Bild: DKJS/Sandra Bach

Damit Kinder und Jugendliche den Übergang in die Schule und später ins Berufsleben erfolgreich meistern, braucht es schon früh gezielte und individuelle Förderung. In Magdeburg gibt es seit Jahresbeginn 13 Sozialarbeitende, welche die emotionale und soziale Entwicklung der Kinder unterstützen. Die Kommunikation und Kooperation mit Sorgeberechtigten stellt dabei ein großer Teil der Sozialarbeit dar. Ob Eltern über Förderprogramme für Kinder zu informieren oder Anträge mit diesen zusammen auszufüllen – dies sind nur einige Aufgaben, die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter übernehmen.

Sozialarbeiterin Doreen Raguschke von der Kita Weltkinderhaus erklärt die Idee: „In unserem Job geht es darum, dass wir mit Eltern beraten, was ihre Kinder brauchen, um sich gut zu entwickeln. Das kann nur Frühförderung sein, wo wir hin vermitteln und beraten. Oder ganz einfach, dass wir Eltern auch mit begleiten, um eine Ergotherapie oder Logopädie für die Kinder zu finden.“ Grundsätzlich stehe die Entwicklung der Kinder im Vordergrund, so Raguschke.

Dorren Raguschke ist eine der pädagogischen Fachkräfte, die zunächst für fünf Jahre die Frühförderung von Kindern in Magdeburg unterstützt. Vergleichbare Projekte gibt es auch in anderen Städten in Sachsen-Anhalt, z.B. in Halle. Die Volkssolidarität, die sich für mehr Sozialarbeit in Kitas engagiert, plant noch mehr Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in Kitas in Sachsen-Anhalt einzusetzen. Die Stellen wurden auf Grundlage des 2019 beschlossenen "Kinderförderungs-Gesetz" geschaffen. Das Gesetz ermöglicht den Städten und Gemeinden Geld vom Land Sachsen-Anhalt für die Sozialarbeit zu bekommen.