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Illustration einer Gruppe von Personen, die an einem runden Tisch sitzen
Bild: DKJS/Sandra Bach

Schulsozialarbeit ist gut und wichtig. Ein Umstand, der vor allem durch die coronabedingten Umstellungen in diesem Jahr in und um Schule nochmals unterstrichen wurde. Wie nun aber ist es aktuell um die Verstetigung der Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt bestellt? Am 07.Oktober 2020 lud die LIGA AG „Schulsozialarbeit“ zu ihrer Trägerversammlung in die Sekundarschule „Carl von Clausewitz“ in Burg, um über gegenwärtige und zukünftige Rahmenbedingungen und Entscheidungen zu beraten. Primäres Ziel war und ist es dabei, den Entwicklungsprozess der Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt mit Nachdruck in den gesellschaftlichen wie politischen Fokus zu rücken und mit den teilnehmenden Trägervertreterinnen und -vertretern einen Aktionsplan für das Jahr 2021 zu erarbeiten.

Großes Interesse und Gesprächsbedarf
Zahlreiche Trägervertretungen von Schulsozialarbeitsprojekten oder regionalen Netzwerkstellen für Schulerfolg nahmen physisch oder virtuell an der Veranstaltung teil. Mehrere Referierende trugen ihre Sichtweisen zum aktuellen Stand der LIGA-Bemühungen vor und zeigten sich sehr erfreut über die bisher generierte Reichweite sowie die Unterstützung von Bevölkerung und einzelnen Trägern.

Dabei ist der Weg kein leichter. Neben dem langfristigen Ziel einer Verstetigung stand auch die Frage nach der Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit sowie dem abgestimmten Agieren von Trägerinnen und Trägern im Raum. Das zeigten auch Rückmeldungen zu den Vorgängen in den zwei Jahren seit der Gründung der AG. Einigkeit bestand darüber, etwaige Hürden, die sich im System Schulsozialarbeit ergeben könnten, gemeinschaftlich und zeitnah zu überwinden. So betonte die Geschäftsführerin der LIGA, Manuela Knabe-Ostheeren, zuvorderst ginge es darum, „das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren“. Aus Sicht von Manuela Knabe-Ostheeren gleichsam ein Appell an die teilnehmenden Mitglieder und Versprechen, verstärkt das Gespräch mit der Politik zu suchen und einzugehen.

Vor diesem Hintergrund geht es für die zahlreichen Mitstreiterinnen und Mitstreiter beim Ringen um die Verstetigung der Schulsozialarbeit in die nächste Runde. In Burg gab man sich derweil entschlossen, denn Schulsozialarbeit ist es wert, für sie zu streiten.

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