unterstützt und gefördert durch:

Die wichtigsten Informationen zur Antragstellung im Landes- und ESF-Programm Schulerfolg sichern

FAQs zur Antragsstellung

In Sachsen-Anhalt setzen sich im Rahmen des Landes- und ESF-Programms Schulerfolg sichern sozialpädagogische Fachkräfte an 369 Schulen im Land, 14 Netzwerkstellen in den Regionen und eine Landesweite Koordinierungsstelle dafür ein, den schulischen Erfolg aller - und besonders der benachteiligten - Kinder und Jugendlichen zu sichern.

Für die Schuljahre 2018/19 und 2019/20 sind die Anträge auf Förderung für die einzelnen Module lt. Richtlinie neu einzureichen. Abgabefrist ist der 30. November 2017.

Beitrag des Ministeriums für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt zur 2. Förderrunde.

 

 

Gefördert werden:

a) Projekte der bedarfsorientierten Schulsozialarbeit
b) Regionale Netzwerkstellen
c) Unterstützung, Begleitung und Beratung der Projektträger

1. Wo finde ich die notwendigen Unterlagen?

Zur Erleichterung der Antragsstellung für die Projekte der bedarfsorientierten Schulsozialarbeit wurde eine neue Konzeptvorlage entwickelt, die ermöglicht, kurz und prägnant das Konzept zur Schulsozialarbeit darzulegen. Vereinfacht wird das Verfahren durch eine Ausfüllhilfe, die Orientierung bietet, welche fachlichen Anforderungen an das Konzept gestellt werden.

Die Unterlagen des Antrages auf Gewährung einer Zuwendung für Projekte der bedarfsorientierten Schulsozialarbeit können Sie hier downloaden:
a) Antrag Projekte der bedarfsorientierten Schulsozialarbeit (ZIP-Ordner)

Die Unterlagen des Antrages auf Gewährung einer Zuwendung für eine Regionale Netzwerkstelle für Schulerfolg können Sie hier downloaden:
b) Antrag Regionale Netzwerkstelle für Schulerfolg (ZIP-Ordner)

Die Unterlagen des Antrages auf Gewährung einer Zuwendung für die Unterstützung, Beratung und Begleitung der Vorhabenträger können Sie hier downloaden:
c) Antrag Unterstützung, Beratung und Begleitung der Vorhabenträger (ZIP-Ordner)

2. Welche Fristen gilt es einzuhalten? Wohin muss der Antrag geschickt werden?

Der Antrag auf Projektförderung ist einschließlich aller dazugehörigen Anlagen bis 30. November 2017 bei der Bewilligungsbehörde einzureichen:

Landesverwaltungsamt, Referat 302, Ernst-Kamieth-Str. 2, 06112 Halle (Saale).

Für die Projekte der bedarfsorientierten Schulsozialarbeit sind - zusätzlich zum postalischen Versand aller Antragsunterlagen - die ausgefüllten Anlagen II.2 (Situationsanalyse) und II.3 (Kooperationsvereinbarung) sowie die 8-seitige Konzeptvorlage digital einzureichen. Hierfür steht die E-Mail-Adresse Referat302@lvwa.sachsen-anhalt.de zur Verfügung. Alternativ können die genannten Unterlagen auf einem USB-Stick mitgeschickt werden.

3. Welche Anforderungen werden an die Konzepte gestellt?

Die Anforderungen für die Konzepte der bedarfsorientierten Schulsozialarbeit sind in der Ausfüllhilfe dargestellt.

Für das Konzept der Regionalen Netzwerkstellen gilt es, folgende Schwerpunkte zu berücksichtigen:

I. Regionaltypische Entwicklungen und Herausforderungen lt. Konzept
II. Trägerprofil(e) und Erfahrungen des/r Antragssteller(s)
III. Schwerpunktthemen und Projektzielstellungen für kommende Förderperiode und darüber hinaus
IV. Maßnahmen und Partner zur Zielerreichung sowie Zeitplanung
V. Institutionelle Anbindung und Struktur
VI. Qualitätssicherung, Evaluation und Nachhaltigkeit

Daneben muss das Konzept das lt. Richtlinie vorgegebene Aufgabenprofil abdecken.

4. Ich habe Fragen zur Antragstellung, an wen kann ich mich wenden?

Bei formellen Fragen zu den Anträgen können sich die Antragsteller an das Landesverwaltungsamt wenden,

• bei Projekten für die bedarfsorientierte Schulsozialarbeit an Frau Schulz (Tel: 03406506 319, E-Mail: Rita.Schulzlvwa.sachsen-anhaltde) und 
• bei Anträgen für Netzwerkstellen bzw. für die Unterstützung, Beratung und Begleitung der Projektträger an Herrn Gänsewig (Tel.: 03406506 525, E-Mail: Eckhard.Gaensewiglvwa.sachsen-anhaltde).

Bei fachlichen Fragen zu den Konzepten für die Schulsozialarbeit sowie für die Netzwerkstellen steht die Landesweite Koordinierungsstelle der DKJS, hier insbesondere Herr Michael Stage (Tel: 0391-56287719, E-Mail: michael.stagedkjsde) zur Verfügung. Die Koordinierungsstelle bietet in Kooperation und nach Absprache mit den Netzwerkstellen im September bzw. Oktober 2017 regionale Konzeptberatungen an.

5. Wie sieht das Bewilligungsverfahren aus?

Entscheidungsgrundlage ist die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für das ESF-Programm Schulerfolg sichern. Sie stellt den Rahmen für das Antragskonzept, das für die fachliche Bewertung ausschlaggebend ist. Die Bewilligungsbehörde ist das Landesverwaltungsamt, die die Anträge auf Grundlage des Votums einer Jury bescheidet. Diese besteht aus je einem Vertreter des Ministeriums für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration, des Landesschulamtes, des Landesverwaltungsamtes, der Landesweiten Koordinierungsstelle und der Wissenschaft.

Kriterien bei der Antragsprüfung sind die fachliche / inhaltliche Qualität des Konzepts (dazu bietet die Ausfüllhilfe Orientierung). Weiterhin spielt die regionale Schwerpunktsetzung in den Landkreisen und kreisfreien Städten eine wichtige Rolle: hierzu werden die Prioritätenlisten der Gebietskörperschaften berücksichtigt. Die Schülerzahl im jeweiligen Landkreis (im Verhältnis zur Gesamtschülerzahl im Land) dient als Grundlage für die Anzahl der zu fördernden Projekte in der jeweiligen Region.

6. Wie ist der Zeitrahmen der Antragstellung?

Das Schulverwaltungsblatt mit der Veröffentlichung der Ausschreibung erscheint voraussichtlich in der KW 38.

Der 30. November 2017 wurde als Antragsfrist gesetzt, um die Bewilligung der förderfähigen Anträge bis Ende April gewährleisten zu können. Diese Frist ist unbedingt einzuhalten.