unterstützt und gefördert durch:

Kooperationen & Partner

Das Landesprogramm Schulerfolg sichern wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert sowie durch das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt kofinanziert und gemeinsam mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung als Landesweite Koordinierungsstelle umgesetzt.

Kooperationen

Neben dem ESF-Programm Schulerfolg sichern gibt es noch weitere in Sachsen-Anhalt wirkende Programme, die „Bildungserfolg für alle“ zum Ziel haben, jedoch an unterschiedlichen Stellen ansetzen. Durch die gute Kooperation untereinander und regelmäßige Abstimmungen gelingt es, die Synergieeffekte aller Programme zu nutzen und Doppelstrukturen zu vermeiden.

Transferagentur Mitteldeutschland

„Bildung gemeinsam gestalten“ ist das Motto der Transferagentur Mitteldeutschland, kurz TransMit. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und in Trägerschaft des Deutschen Jugendinstituts, begleitet TransMit Landkreise und kreisfreie Städte in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt beim Aufbau eines kommunalen Bildungsmanagements. Dabei werden Kommunen durch Interviews, Beratungen und Workshops unterstützt, bestehende Bildungsangebote datenbasiert aufeinander abgestimmt und zielgruppengerecht weiterentwickelt.

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Landesnetzwerkstelle RÜMSA

Die Übergänge von der Schule über die berufliche Ausbildung in den Beruf regional so zu gestalten, dass Jugendliche nach der Schule ohne Umwege und Brüche eine berufliche Ausbildung beginnen und diese erfolgreich abschließen können, ist Ziel des Landesprogramms „Regionales Übergangsmanagement RÜMSA“. Dabei werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt kommunale Kooperationsverbünde auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte unterstützt, die regionale Voraussetzungen für gelingende Übergänge schaffen. Beraten und unterstützt werden diese durch die Landesnetzwerkstelle RÜMSA. In geteilter Trägerschaft des Instituts für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung (ISW) und des Forschungsinstituts für berufliche Bildung (f-bb) fördert diese den überregionalen Erfahrungsaustausch, erstellt praxisorientierte Arbeitshilfen und organisiert Fachtagungen und Workshops.

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Partner

„Schulerfolg gemeinsam sichern“ ist nicht nur ein Anspruch, sondern wird auf allen Ebenen des Programms gelebt und umgesetzt. So besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Landesschulamt Sachsen-Anhalt und dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA). Daneben sind auch das Landesjugendamt sowie das Landesverwaltungsamt wichtige Ansprechpartner, wenn es darum geht, Schulerfolg als gemeinsame Verantwortung im Land kooperativ und nachhaltig zu gestalten.

In der vergangenen Förderperiode 2008-2015 haben Prof. Dr. Thomas Olk, Prof. Dr. Karsten Speck und Thomas Stimpel (M.A.) von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bzw. der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Schulerfolg sichern wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse des Abschlussberichtes sind als erweiterte Aufgaben- und Zielstellungen in die Richtlinie für die aktuelle Förderperiode eingeflossen. Die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft bildet einen wichtigen Baustein bei der Programmsteuerung und -entwicklung. So erarbeitet die Landeskoordinierungsstelle z. B. gemeinsam mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Qualitätsstandards für Schulsozialarbeit.

Als Zusammenschluss der in Sachsen-Anhalt auf Landesebene tätigen Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege ist die LIGA das größte „Sammelbecken“ von Arbeitgebern der Schulsozialarbeit im ESF-Programm Schulerfolg sichern. Die Landesweite Koordinierungsstelle kooperiert in enger Partnerschaft mit der Arbeitsgruppe „Schulsozialarbeit“ der LIGA. Hier werden die Anliegen der unterschiedlichen Träger der Jugendhilfe und Anforderungen an Schulsozialarbeit im Land Sachsen-Anhalt gebündelt. Mit ihren tiefen Einblicken in die Praxis ist die LIGA „AG Schulsozialarbeit“ ein guter Berater der Koordinierungsstelle und gibt Impulse zu z. B. Themen wie „Datenschutz in der Schulsozialarbeit“.