schulerfolg-sichern.de - Nachrichten https://www.schulerfolg-sichern.de de Array Sat, 24 Aug 2019 18:45:01 +0200 Sat, 24 Aug 2019 18:45:01 +0200 TYPO3 news-174 Thu, 22 Aug 2019 15:31:50 +0200 Erfahren, erkennen, handeln https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=174&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=256a866dccc6531f4ae1c47f497ef9cf Zu Schule und Lernerfolgen kann jeder eigene Erfahrungen einbringen. Wie der Alltag im Landkreis Anhalt-Bitterfeld heute ist und was Schulsozialarbeit dazu beiträgt, zeigt die Veranstaltung „Schulsozialarbeit muss man erfahren, um zu erkennen“ am 04. September 2019 Zum Bildungserfolg tragen heute neben den multiprofessionellen Teams in Schulen auch viele Netzwerkpartnerinnen und -partner bei. Hier geht es um das abgestimmte Miteinander von (Sozial-)Pädagoginnen und Pädagogen, Verantwortlichen in Wirtschaft, Verwaltung und Aktiven in Vereinen. Gleichzeitig gilt es, den zahlreichen Herausforderungen, die eine vielfältige Gesellschaft und digitale Kommunikationskultur mit sich bringen, durch gemeinsame und neue Strategien zu begegnen, die Verantwortliche aus Politik mittragen und ermöglichen müssen.

Solche Entwicklungen zu fördern, ist eines der Ziele der Veranstaltung „Schulsozialarbeit muss man erfahren, um zu erkennen“ am 04. September in Bitterfeld, die vom Team der Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter und der regionalen Netzwerkstelle in Anhalt-Bitterfeld durchgeführt wird. Etwa 80 angemeldete Gäste – darunter Akteurinnen und Akteure aus Schule und Schulsozialarbeit, Sorgeberechtigte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe und Verwaltung, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Landes- und Kommunalpolitikerinnen und -politiker – sollen Erreichtes reflektieren, neue Ideen sammeln und damit letztlich Schulerfolg sichern.

Nach Grußworten von Rainer Woischnik, Hausgastgeber und Schulleiter der Berufsbildenden Schulen Anhalt-Bitterfeld, Landrat Uwe Schulze sowie der Staatssekretärin des Bildungsministeriums, Eva Feußner, schließt der Impulsvortrag „(Systemische) Beratung - eine Kernaufgabe der Schulsozialarbeit“ an. In ihrem Vortrag unterstreicht Dr. Annette Just, Vorsitzende des Instituts für Schulsozialpädagogik e.V. (ISSP) in Münster, den Umstand, dass Beratung grundsätzlich eine Aufgabe aller Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter ist. Um eben diese Beratung erfahrbar und soziale Zusammenhänge verständlich zu machen, ist aus ihrer Sicht in der täglichen Praxis der Schulsozialarbeit eine konstruktive Haltung besonders wichtig.

Gemeinsam und multiprofessionell
Nach dem Impulsvortrag folgt der praktische Teil der Veranstaltung, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im ersten Schritt die schulformspezifischen Angebote der Schulsozialarbeit im Landkreis Anhalt-Bitterfeld kennenlernen können. Im zweiten Schritt wird es dann eine Einführung in die Methode des „Design Thinking“ geben, die hiernach im dritten Schritt in verschiedenen Workshops angewandt wird. In multiprofessionellen Teams gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Frage nach, wie sie – als Sorgeberechtigte, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe und Verwaltung, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Politikerinnen und Politiker – Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse fördern können.

Abschließend werden die Ergebnisse dialogisch erfasst und zusammengeführt, mit hoffentlich vielen neuen Impulsen und Perspektiven für die Schülerinnen und Schüler in der Region.

Hinweis: Die Anmeldung zur Veranstaltung ist mittlerweile abgeschlossen. Weitere Informationen zu Netzwerkstelle und Vorhaben finden Sie hier.

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news-171 Thu, 15 Aug 2019 10:26:57 +0200 Alles auf Anfang https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=171&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dc54b0188d74446bff31ae05d9b1ca45 Sechs Wochen Sommerferien sind herum, neue Aufgaben und Abenteuer warten. Wir wünschen allen einen erfolgreichen Start in das Schuljahr 2019/2020 Nun ist es also wieder soweit, für die Schülerinnen und Schüler im Land geht es zurück in die Klassenzimmer. Neue Inhalte, neue Gesichter und vielleicht auch der ein oder andere rauchende Kopf werden in diesem neuen Lebensabschnitt auf Sie warten. So zum Beispiel für die etwa 17.000 neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler, die von der Grundschule auf eine weiterführende Schule wechseln werden.
Ähnlich spannend wird es für die neuen Schülerinnen und Schüler der Grundschulen, die am Samstag, d. 17.08.2019, ihre Einschulung erleben werden und am Montag darauf ihren ersten richtigen Schultag.

Aber auch für die Lehrerinnen und Lehrer, pädagogischen Fachkräfte, die Mitarbeitenden der regionalen Netzwerkstellen für Schulerfolg sowie Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter Sachsen-Anhalts heißt es in diesem neuen Schuljahr: lesen, lernen, fragen, Ideen entwickeln, Herausforderungen bewältigen. Ein Schuljahr, zu dem wir viel Erfolg, Zufriedenheit und gutes Gelingen wünschen, denn ob Schulanfänger oder alter Hase, für alle ist es nach der Sommerpause ein Neustart.

Die Landesweite Koordinierungsstelle Schulerfolg sichern wird diese Entwicklungen begleiten und wir freuen uns darauf, mit möglichst vielen Mitstreiterinnen und Mitstreitern neue Projekte und Ideen voranzubringen.

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news-170 Fri, 09 Aug 2019 11:29:20 +0200 Engagiert und freiwillig https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=170&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=617e99c2e5584ac3c6b021bc8c4a19e3 Zum Freiwilligentag in Magdeburg stellen sich wieder viele spannende Projekte und Initiativen vor. Neugierige sowie neue Freiwillige sind wie immer gern gesehen Zahlreiche Initiativen und Hilfsangebote im Land werden erst durch das freiwillige Engagement von Bürgerinnen und Bürgern möglich. Ihren Einsatz und ihr Wirken sichtbar zu machen, Partnerinnen und Partner für künftige Vorhaben zu gewinnen oder neue Kontakte zu knüpfen bzw. alte wieder zu aktivieren, aber auch auf die Verbesserung notwendiger Rahmenbedingungen hinzuweisen, sind Ziele von Freiwilligentagen.

Freiwilligentage sind seit einigen Jahren in zahlreichen deutschen Städten etabliert, so auch in Magdeburg, wo am 14. September 2019 die Freiwilligenagentur Magdeburg zu einem solchen stadtweiten Aktionstag lädt.

Zu sehen und zu erleben gibt es einiges, haben sich doch bereits viele Organisationen mit spannenden Mit-Mach-Aktionen und Projekten angemeldet. Wer nun schon länger mit dem Gedanken spielt, sich zu engagieren oder andere Aktionen unterstützen möchte, kann sich hierfür bei der Freiwilligenagentur Magdeburg anmelden. Und wer einfach nur gern einmal die Vielfalt von Freiwilligen-Engagements in Augenschein nehmen möchte, dem sei ein Besuch der Aktionen am 14. September empfohlen.

Möglichkeiten zur Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier.

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news-169 Wed, 31 Jul 2019 14:22:53 +0200 2. Auflage Broschüre Schweigepflicht und Datenschutz in der Schulsozialarbeit https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=169&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fa9e6c470a72017428038ea95dd8253c Was ist erlaubt im Umgang mit persönlichen Daten von Kindern und Jugendlichen sowie Sorgeberechtigten? Die aktuelle Broschüre steht zum Download bereit Schulsozialarbeit ist ein komplexes Tätigkeitsfeld, das von sozialpädagogischen Fachkräften, Akteurinnen und Akteuren sowie Partnerinnen und Partnern in kommunikativer, sozialer und psychologischer Hinsicht ein hohes Maß an Kompetenz erfordert, insbesondere wenn es um die Aspekte Rechtskenntnis und Verschwiegenheit geht. Tag für Tag werden Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern personenbezogene Daten anvertraut, die für sie die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen erst ermöglichen. Personenbezogene Daten, die nicht nur verantwortungsbewusst, sondern vor allem rechtskonform zu behandeln sind.
Wie viel darf oder wie viel muss eine Schulsozialarbeiterin oder ein Schulsozialarbeiter im Zweifelsfalle preisgeben? Was ist im Gespräch mit Sorgeberechtigten oder Kolleginnen und Kollegen zu beachten? Wo und wie sollen Daten gespeichert werden? Was darf erfasst werden? Welche Regelungen haben Vorrang?

Spätestens seit dem endgültigen Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) stellen sich diese und andere Fragen immer öfter und dringlicher in der Schulsozialarbeit. Mit der zweiten Auflage der Broschüre „Schweigepflicht und Datenschutz in der Schulsozialarbeit“ soll just an dieser Stelle Klarheit geschaffen werden. In der Publikation wird praxisnah erläutert, inwiefern zwischen Schweigepflicht und Datenschutz zu unterscheiden ist, worauf bei einer Schweigepflichtentbindung zu achten ist und was sich mit der DS-GVO bei den datenschutzrechtlichen Bestimmungen im Umgang mit Daten von Kindern und Jugendlichen verändert hat. Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen finden Sie in der Broschüre Fallbeispiele aus der Praxis, Ansprechpersonen in Sachsen-Anhalt sowie eine Einwilligungserklärung als Vorlage zum Kopieren.

Die neue Broschüre steht hier zum Download bereit.  

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news-168 Fri, 19 Jul 2019 10:02:24 +0200 Film ab! https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=168&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=235899be8399b1ea636c1bbf099e56dc Beim AltmarkMacherFestival erzählen Filme von und über Kinder und Jugendliche, wie sie sich ihre Zukunft in der Altmark vorstellen „Ton läuft! Kamera ab! Kamera läuft!“, heißt es beim AltmarkMacherFestival. Der Filmwettbewerb für Schülerinnen und Schüler, bei dem der Fokus auf der Berufswelt und Berufsbildenden Schulen liegt, wird von den regionalen Netzwerkstellen für Schulerfolg im Altmarkkreis Salzwedel und im Landkreis Stendal, in Trägerschaft des Jugendförderungszentrum Gardelegen e.V., des Vereins zur Förderung der Bildung – VFB Salzwedel e.V. und des DRK Kreisverbandes Östliche Altmark e.V. in Stendal, organisiert und betreut.

Blick in die Zukunft
Im Kern der Kurzfilme stehen etwa Fragen wie „Was denken Jugendliche über ihre (berufliche) Zukunft in der Altmark? Warum ist die Orientierung in der Berufswelt so schwierig?“ Dabei ist der Wettbewerb selbst in zwei Gruppen geteilt. Kinder bis 13 Jahre drehen ihre kleinen und großen Meisterwerke zum Thema „…und was machst DU morgen? Meine Altmark in 10 Jahren.“ Jugendliche von 14 bis 18 Jahren setzen sich filmisch mit der Frage „…und was machst DU morgen? MEIN Weg in den Beruf in der Altmark“, auseinander.

Feierliche Präsentation im September
Ob mit Handy oder anderer Technik erstellt, die Kurzfilme können am 04.09.2019 auf einer Prämierungsveranstaltung in Augenschein genommen werden, die in der Berufsbildenden Schule Salzwedel stattfindet. Für Fragen und Anliegen stehen die regionalen Netzwerkstellen für Schulerfolg des Altmarkkreises Salzwedel und des Landkreises Stendal gern zur Verfügung.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

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news-167 Thu, 11 Jul 2019 09:12:56 +0200 Gut beraten https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=167&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f7e530ee26099f32b92a52cd03212149 Welche präventiven und intervenierenden Maßnahmen sind beim Umgang mit Schulverweigerung effektiv? Welche Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner können unterstützen? Der neue Handlungsleitfaden der Netzwerkstelle „Schulerfolg“ in Magdeburg gibt Auskunft. Die Netzwerkstelle „Schulerfolg“ in Magdeburg hat einen überarbeiteten Handlungsleitfaden zum Umgang mit Schulverweigerung und –vermeidung veröffentlicht. Der Leitfaden ist das Ergebnis der Kooperation der Arbeitsgruppe „Prävention an Schulen“, die eine Unterarbeitsgruppe des Kriminalpräventiven Beirats bildet.Das Handlungskonzept, das gemeinsam von Vertreterinnen und Vertretern aus Landesschulamt, Ordnungsamt, Jugendamt, Jugendberatungsstelle der Polizei, Gesundheits- und Veterinäramt sowie der Netzwerkstelle „Schulerfolg“ erarbeitet wurde, hat das Ziel, möglichst frühzeitig und effektiv die sozialpädagogische Arbeit mit den Beteiligten aufzunehmen und Schulabsentismus dauerhaft zu verringern.

Jeder Fall von schulabsentem Verhalten ist ebenso individuell wie komplex. Um zu einer nachhaltigen Besserung beizutragen, bedarf es deshalb einer breiten Unterstützung kompetenter Akteurinnen und Akteure. So stellt der Leitfaden nicht nur Präventivmaßnahmen sondern ebenso Ansprechpersonen mit spezifischen Aufgaben und Kontakten vor.

Die Online-Version des Handlungsleitfadens finden Sie hier.

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news-166 Wed, 03 Jul 2019 16:03:28 +0200 Bis hierhin und wie weiter? https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=166&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=09608c883f768ca0b7970ebf1f8ab5ed Fernsehdiskussion zu Perspektiven und Erfordernissen gelingender Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt Unter dem Titel „Sozialdiskurs – Schulsozialarbeit – Bis hierhin und wie weiter?“, lud das Stendaler Fernsehen – Offener Kanal e.V. zu einer Diskussionsrunde mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren aus Schule, Jugendhilfe und Kommune. Moderiert von Mirko Günther (Geschäftsbereichsleiter des Sozialwerks Kinder- und Jugendhilfe der Gemeinnützigen Paritätischen Sozialwerke PSW-GmbH), setzte sich die Runde um Christiane Güldenpfennig (Vorsitzende Jugendhilfeausschuss Landkreis Stendal), Madeleine Mähnert (Bereichsleiterin für Schulsozialarbeit des Sozialwerks Kinder- und Jugendhilfe der Gemeinnützigen Paritätischen Sozialwerke PSW-GmbH), Nicole Anger (Vorsitzende des Landesjugendhilfeausschusses) und Elke Schmidt (Leiterin der Netzwerkstelle AKKU im Jerichower Land) mit Perspektiven sowie Erfordernissen gelingender Schulsozialarbeit auseinander.

Etabliert und erfolgreich
Dabei ging es nicht nur darum, die Bedeutung und den Wert von Schulsozialarbeit für Kinder und Jugendliche, Sorgeberechtigte und Schule zu betonen, sondern ebenso auch Einblicke in die Erfordernisse und teils dringenden Handlungsbedarfe hinsichtlich langfristiger Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalten zu geben. Hervorgehoben wurde im Fortlauf der Diskussion vor allem auch der Aspekt der regionalen und landesweiten Vernetzung von Schulsozialarbeit und den unterstützenden Strukturen. Im gleichen Maße, wie diese nicht für sich allein stehen kann, ist sie auch tragende Säule bei Vermittlungsfragen im schulischen Alltag und der Gestaltung erfolgreicher Bildungsbiografien.Deshalb stand am Schluss der Diskussionsrunde nicht die Frage im Raum, ob Schulsozialarbeit dauerhaft verankert werden soll, sondern vielmehr, wie dies zu gestalten ist.

Die vollständige Sendung finden Sie hier.

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news-165 Wed, 26 Jun 2019 14:48:27 +0200 Vom Zuhören und Dazugehören https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=165&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6a484b21a1a4cebfc137eb78b88210ff Welche Angebote braucht es für Kinder und Jugendliche, um die Schule wieder zu IHREM Ort zu machen? Der Fachtag der landesweiten Koordinierungsstelle Schulerfolg sichern gibt Antwort „Eigentlich möchte ich dazugehören…“ – so lautete der Titel des Fachtags und im Fokus standen Kinder und Jugendliche, für die der Weg zur Schule keine Selbstverständlichkeit darstellt und die die Unterstützung verschiedener Fachkräfte benötigen. Über 140 Fachkräfte aus Schule, Jugendhilfe, Kommune und Politik kamen am 15. Mai in Schönebeck zusammen, um sich über Ursachen von Schulabsentismus, Lösungsstrategien und Hilfsangebote zu auszutauschen. Dabei nahm der Veranstaltungstag für die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen eher unerwarteten Verlauf. Denn nach der offiziellen Begrüßung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der landesweiten Koordinierungsstelle Schulerfolg sichern sollten die pädagogischen Fachkräfte in einem App-Quiz Fragen rund um das Thema Schulabsentismus beantworten.

Die Live-Auswertung der Ergebnisse der gesammelten Antworten sorgte gleichermaßen für Staunen und Überraschungen beim Publikum und bildete gleichzeitig einen spannenden Start für den Vortrag von Dr. Michael Kroll. Der Chefarzt und Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Stadtroda betrachtete in seinem Vortrag Ursachen von Schulabsentismus, die ebenso vielschichtig wie komplex sind. Föderalistische Strukturen im Bildungswesen, Unzulänglichkeiten in der Ausbildung pädagogischer Fachkräfte, familiäre und individuelle Problemlagen, Suchtproblematiken und gesamtgesellschaftliche Ängste („German Angst“), sah Kroll als Faktoren, die Schulabsentismus befördern können. Wichtig war dabei aus Sicht von Kroll, dass eine Verbesserung der Situation nur durch ganzheitliches Denken und Handeln bewirkt werden kann. Denn wie er mehrfach unterstrich: Schulabsentismus hat nicht nur EINE Ursache und demzufolge existiert auch nicht nur EINE Lösung des Problems.

Nach einer Fragerunde zum Vortrag wurde der Blick in die Regionen gerichtet und auch hier zeigte sich, dass die Problemlagen und Bedürfnisse hinsichtlich Schulabsentismus und dessen Verringerung sich durchaus unterschiedlich darstellen. Im Anschluss an diesen Veranstaltungsteil konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich in Themenforen vertiefend mit Schulabsentismus auseinandersetzen.

Schritt für Schritt
Unter diesem Titel stellte der Schulpsychologe Klaus Seifried vor allem die psychischen Wirkfaktoren bei Schulabsentismus heraus. Um sich diese Einflüsse besser vergegenwärtigen zu können, sollten sich die Forumsteilnehmenden zu Beginn in ihre eigene Schulzeit zurückversetzen, gab es auch für sie schwierige Zeiten in der Schule? Wenn ja, wo lagen die Ursachen dafür? Auffallend war, dass die genannten Probleme vielfach denen entsprachen, die Schülerinnen und Schüler in der Gegenwart anführen. Seifried referierte über Ursachen von Schulabsentismus und erläuterte anhand von Fallbeispielen Wege zur Lösung. Er betonte dabei die dringende Notwendigkeit, Schulabsentismus vorzubeugen, da es sich hierbei nicht nur um ein schulisches Problem handelt. Vielmehr folgten darauf häufig auch Armut, beruflicher Misserfolg, Delinquenz oder psychische Erkrankungen.

Nicht nur Blaulicht
Vielfalt und Vernetzung als Basis für effektive Hilfe zu verankern, war eine weitere Zielsetzung des Fachtages. Und so wurden auch Hilfsangebote der örtlichen Polizei vorgestellt. Diana Dickes, Regionalbereichsbeamtin aus Halle stellte aus erster Hand die zahlreichen Unterstützungsleistungen der Polizei wie Verhaltensprävention, Elterngespräche/Elternabende oder Aufklärung von Straftaten vor. Insbesondere die enge Kooperation mit der Schulsozialarbeit sei ein wesentlicher Baustein, um Schülerinnen und Schüler langfristig in Schule zu bringen und zu halten.

Bunte Hilfe
Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen und Volker Knopf vom Bunten Werkstattprojekt in Magdeburg informierte über außerschulische Angebote, um junge Menschen wieder zum Lernen und für Schule zu motivieren.  Knopf stellte das Projekt „Werk-statt-Schule“ vor, das mit einer Laufzeit von 1-2 Jahren das Ziel hat, junge Schulverweigerinnen und Schulverweigerer bei der Erfüllung/ dem Erreichen der Schulpflicht bzw. des Hauptschulabschlusses zu unterstützen. Im Kern stand dabei die Erkenntnis, dass Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nur dann neu gefördert werden kann, wenn Schülerinnen und Schüler aber auch Sorgeberechtigte lernen, wieder neu mit Wertschätzung umzugehen. Das braucht viel Zeit und ebenso viele Gespräche. Dinge, die zu investieren sich lohnt.

Vernetzt erfolgreich
Wie kann die gemeinsame Arbeit im Sozialraum konkret aussehen, wenn Kinder der Schule fernbleiben? Auf diese Frage antwortete Stefan Eiternick, Schulsozialarbeiter an der Ganztagssekundarschule Campus Technicus in Bernburg. Eiternick sieht dabei den Aspekt der Vernetzung als wesentlichen Hebel um Schulabsentismus zu begegnen. Anhand von Praxisbeispielen erläuterte der Schulsozialarbeiter in welcher Form Akteure anzusprechen und wie Aufgaben idealerweise zu verteilen und zu schultern sind.

Dass gute Zusammenarbeit, die Situation für schulabsente Schülerinnen und Schüler verbessert, betonte auch Winfried Müller, Schulsozialarbeiter an der Sekundarschule Johann Christian Reil in Halle. Mit der Vorstellung von alltagspraktischen Situationen und Problemstellungen unterstrich er gleichsam, dass ganzheitliches Denken sowie Kooperation aller Beteiligten wesentliche Pfeiler sind, um Kindern und Jugendlichen „Brücken zu bauen“.

Bei dieser Brückenbildung können auch Kommunen eine (ge)wichtige Rolle spielen. Welche Möglichkeiten diese zur Verfügung haben, Kinder und Jugendliche neu für Schule zu begeistern, ein gelingendes Ankommen zu ermöglichen und welche Herausforderungen sich dabei stellen, darüber informierten Dr. Ulrike Bergmann und Andreas Uiffinger vom Schulverwaltungs- und Kulturamt Stendal. Ausführlich stellten beide dabei auch formalrechtliche Grundlagen vor, um auf etwaige Problemstellungen beim Entwerfen eigener Handlungspläne hinzuweisen.

Vom Wort zur Tat
Aufbauend auf den Inhalten der Foren und eigenen Ideen, gestalteten die Teilnehmenden Lösungsansätze oder bereichsübergreifende Handlungsvereinbarungen, die sie in den kommenden Wochen umsetzen wollen. Gerade dieser kooperative Ansatz wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als besonders wichtig wahrgenommen, wie sich auch an den folgenden Aussagen ablesen lässt:

„Schülerinnen und Schüler brauchen Anerkennung für die erbrachten Leistungen in der Schule. Sie brauchen einen strukturierten Alltag mit Ressourcen für ihre Bildung. Sie brauchen Menschen, die sich für ihre Erlebnisse und Sorgen interessieren und sie brauchen eine wohlwollende Führung und Notfalls etwas Kontrolle und Konsequenz. Um das alles zu verwirklichen zu können, braucht es ein breites und engagiertes Netzwerk vor Ort.“ (Stefan Eiternick, Schulsozialarbeiter Ganztagssekundarschule Campus Technicus Bernburg)

„Ich bin sehr begeistert von der Veranstaltung und den Strukturen zum Thema Schulabsentismus, die es in Sachsen-Anhalt gibt. In Sachsen ist Schulabsentismus leider noch immer ein Tabuthema. Es gibt kein Netzwerk zwischen den Bildungsakteuren und auch keine Zahlen, die aussagen, wie viele Kinder und Jugendliche der Schule fernbleiben. Was ich vom Fachtag für meine Arbeit mitnehme? Es braucht eine Kooperation von Schule und Jugendhilfe – auch in Sachsen!“  (Van-Anh Nguyen Thi, Sachbearbeiterin Bildungsmanagement Landratsamt Zwickau)

„Bildung geschieht nicht nur in der Schule. Bildung findet auch in außerschulischen Angeboten statt. Wir sind nicht geschaffen, um zu funktionieren. Ich bin davon überzeugt, dass die Bedürfnisse von Jugendlichen ähnliche sind wie unsere. Jeder möchte geliebt werden und dazugehören. Ich denke, Schulverweigerung und Schulversagen ist nicht als Endprodukt zu betrachten. Es kann nur eine Phase sein. Im Leben von Kindern und Jugendlichen kann es ein Stoppschild sein, an dem sie kurz halten müssen, sich sammeln und umschauen. Und dann geht es weiter.“ (Leonard Dölle, Leiter der Schulwerkstatt Jugend- und Familienzentrum Sankt Georgen e.V. Halle (Saale)

Rundschau für neue Perspektiven
Für die Besucherinnen und Besucher bot der landesweite Fachtag nicht nur die Möglichkeit neue Einblicke in das komplexe Thema Schulabsentismus zu gewinnen. Vielfach konnten auf der Veranstaltung Beziehungen zwischen den verschiedenen Akteuren geknüpft und gestärkt werden, denn eines steht fest: Schulabsentismus ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung und für Kinder und Jugendliche führt der Weg zurück zur Schule vor allem über Verständnis und fachübergreifende Kooperation.

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news-164 Thu, 20 Jun 2019 10:56:17 +0200 Fernsehteam von ZDFtivi <i> logo! </i> macht Halt an der Gemeinschaftsschule in Barleben https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=164&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ee979a0dbd7b86574739f2ec97d1be78 Das Fernsehteam von logo! reist durch Deutschland und sendet die Nachrichten täglich live von einem anderen Ort: am 15. Juni traf logo! Schülerinnen und Schüler, die sich für den Erhalt der Schulsozialarbeit einsetzen. Den Beitrag können Sie jetzt online anschauen. Eve, Celina, Yasmin sowie andere Schülerinnen und Schüler möchten, dass die Schulsozialarbeiterin an ihrer Schule bleibt. Sie schätzen Frau Böttcher als Ansprechperson, denn sie nimmt ihre Sorgen ernst. In der Schule haben sie durch die AGs, die Frau Böttcher anbietet, die Möglichkeit kreativ zu werden. Das Fernsehteam der Kindernachrichtensendung logo! besuchte am 15. Juni 2019 die Barlebener Gemeinschaftsschule und sendete live vor Ort. 

Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt

Die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter im Land Sachsen-Anhalt setzen sich tagtäglich für Kinder und Jugendliche ein. Ob individuelle Beratung und Begleitung oder Gruppenarbeit – die sozialpädagogischen Fachkräfte sind in der Schule wichtige Vertrauenspersonen. Die Angebote, die durch Schulsozialarbeit an den Schulen für alle Kinder und Jugendliche offen stehen, sind bedarfsorientiert und richten sich an ihren individuellen Lebenslagen aus. Seit 2008 wird die Schulsozialarbeit größtenteils im Rahmen des ESF- und Landesprogramms Schulerfolg sichern gefördert. Die Finanzierung des Programms und damit der Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter ist ab 2021 nicht gesichert. 

Wie und ob es weitergeht? Das fragten die Barlebener Schülerinnen in der Kindernachrichtensendung logo! den Sprecher des Bildungsministeriums, Stefan Thurmann. Er machte deutlich, dass die Abgeordneten im Landtag und das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt mit Hochdruck zusammenarbeiten würden, um die Schulsozialarbeit an jeder Schule im Land zukünftig sicherzustellen. 60 Millionen Euro soll dafür gebraucht werden. Frühestens im September wird es eine endgültige Entscheidung geben. Die Schülerinnen und Schüler in Barleben hoffen sehr, dass Frau Böttcher noch lange in ihrer Schule für sie da ist.  

Den Beitrag können Sie online in der ZDF-Mediathek anschauen. 

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news-163 Wed, 29 May 2019 15:37:48 +0200 Es geht in die Verlängerung https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=163&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6facb5e7d488ff9b26bfcc54b9e188c3 Sachsen-Anhalt setzt Förderung des Programms Schulerfolg sichern fort Das Programm Schulerfolg sichern hat dank starker Strukturen und Unterstützung sowie vieler herausragender Ideen und Projekte Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt intensivieren und stetig weiterentwickeln können. Schulsozialarbeit ist wirksam. Sie unterstützt alle Kinder und Jugendlichen, sich besser im Alltag zurechtzufinden und begleitet diese kontinuierlich in ihrer individuellen Entwicklung.

Regulär laufen die – aus ESF- und Landesmitteln geförderten – bedarfsgerechten Projekte der Schulsozialarbeit, der regionalen Netzwerkstellen für Schulerfolg und der landesweiten Koordinierungsstelle für Schulerfolg sichern bis zum Ende des Schuljahres 2020.

Der Haushaltsgesetzgeber hat mit dem Beschluss zum Haushaltsgesetz 2019 eine Ermächtigung im Haushaltsplan des Ministeriums für Bildung verabschiedet, um die bis 31.07.2020 bewilligten Projekte der bedarfsgerechten Schulsozialarbeit, der regionalen Netzwerkstellen und der KOST für noch ein weiteres Schuljahr, also bis zum 31.07.2021, im gleichen Umfang bewilligen zu können. Dies wird unabhängig davon geschehen, ob und in welchem Umfang weitere ESF-Mittel hinzukommen. Dieser Schritt soll den Beteiligten nicht nur mehr Zeit für die Umsetzung ihrer Ideen gewähren, sondern auch Planungssicherheit.

Ziel: Langfristigkeit
Darüber hinaus ist mit Beschluss vom 19. Dezember 2018 die Landesregierung beauftragt, ein langfristiges Programm zur Fortführung der Schulsozialarbeit ab dem Schuljahr 2020/2021 zu entwickeln, das eine nachhaltige Finanzierung ermöglicht. Vor diesem Hintergrund erarbeitet die Landesregierung aktuell und parallel zu den Haushaltsplanberatungen für den Doppelhaushalt 2020/2021 sowie der Neuprogrammierung der kommenden EU-Förderperiode unter Beteiligung aller bisherigen Partnerinnen und Partner ein Landeskonzept zur Fortführung von Schulsozialarbeit. Über das Konzept wird im Zuge des Haushaltsgesetzgebungsverfahrens entschieden.

Diese Entwicklungen sind auch Spiegel der gewachsenen Bedeutung von Schulsozialarbeit und aller beteiligten Akteure. Wir bleiben also noch länger und freuen uns darauf, weiterhin gemeinsam Kinder und Jugendliche in Sachsen-Anhalt auf ihren persönlichen Wegen zu begleiten und zu unterstützen.

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news-162 Tue, 28 May 2019 12:54:12 +0200 118.000 mal „ja“ https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=162&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=eb6cb7951d366dd1c9230b2d1a0e5efc Mehr als 118.000 Unterschriften für den Erhalt der Schulsozialarbeit an Bildungsminister Marco Tullner übergeben Schulsozialarbeit wirkt, Schulsozialarbeit braucht Zukunft. Davon sind genau 118.606 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Aktion „Schulsozialarbeit dauerhaft verankern“ überzeugt. Von Mitte Januar 2019 an wurde um Unterstützung für den Erhalt und die Verstetigung der Schulsozialarbeit sowie der koordinierenden Netzwerkstrukturen in Sachsen-Anhalt geworben. Mit Erfolg! Denn viele Menschen in Sachsen-Anhalt sind sich der Bedeutung der Schulsozialarbeit bewusst. Am 24. Mai wurden nun diese „Ja-Stimmen“ feierlich durch Tom Seil vom Landesschülerrat Sachsen-Anhalt an Bildungsminister Marco Tullner überreicht.

Die Vertreterinnen und Vertreter des Aktionsbündnisses „Schulsozialarbeit dauerhaft verankern“ sehen sich durch den starken Zuspruch bestätigt. Manuela Knabe-Ostheeren von der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege unterstreicht: „Mit der Übergabe vieler Unterschriften wollten wir den Willen der Menschen in unserem Bundesland verdeutlichen. Sie wollen Schulsozialarbeit, weil sie erfolgreiches Lernen mit ermöglicht.“

Die Landesvorsitzende Eva Gerth der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft stimmt ihr zu. „Der große Rückhalt in der Bevölkerung zeigt, dass Eltern, Jugendliche und Lehrkräfte den hohen Stellenwert dieser Arbeit an unseren Schulen und in den Netzwerkstellen längst erkannt haben.“ Gleichzeitig sieht Gerth Politik und Verwaltung in der Pflicht, „die bestehenden Kompetenzen und Kooperationen dauerhaft zu sichern und mit aller Kraft auszubauen.“

Mit aller Kraft setzt sich das Aktionsbündnis von GEW LSA, Landeselternrat, Landesschülerrat, LIGA der Freien Wohlfahrtspflege und Deutscher Kinder- und Jugendstiftung auch weiterhin für den Erhalt der Schulsozialarbeit ein, denn neue Aktionen sind angekündigt. Im September dieses Jahres können etwa alle Interessierten auf dem Magdeburger Domplatz detaillierte Einblicke in das breite Wirkungsfeld von Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern gewinnen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

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news-161 Tue, 21 May 2019 16:29:10 +0200 Stimme der Jugend https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=161&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2a50ed9f9b12b14c63995af4aa48ea40 Wie würden sich eigentlich Kinder und Jugendliche bei den Europa- und Kommunalwahlen entscheiden? Die U18-Wahl gibt Aufschluss Die Europa- und Kommunalwahlen am 26. Mai rücken immer näher. Indes haben die Kinder und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt bereits gewählt. Am 17. Mai hatten all jene, die noch nicht volljährig sind, bei der U18-Europawahl die Gelegenheit, ihre Stimmen abzugeben. Dabei war die Wahl nicht nur exklusiv für Kinder und Jugendliche, sondern wurde auch von diesen organisiert. In eigens eingerichteten Wahllokalen wie Freizeiteinrichtungen, Sportvereinen und Schulen etc. bestand zudem die Möglichkeit, sich in Diskussionsrunden mit Politikerinnen und Politikern auseinanderzusetzen oder an anderen spannenden Aktionen teilzunehmen.

Sachsen-Anhalt im Bundestrend
Das Endergebnis, das im Laufe des Abends veröffentlicht wurde, wies für Sachsen-Anhalt eine vielgestaltige Abstimmung aus, bei der mehrere Parteien nah beieinander lagen. Knapp vorn waren dabei letztlich DIE GRÜNEN. Auffällig bei der Wahl allerdings war, dass die meistgewählten Parteien deutlich unter der 20%-Marke blieben. Auch bundesweit gesehen lagen DIE GRÜNEN an der Spitze, wenngleich sich hier ein deutlicherer Abstand zu anderen Parteien zeigte, als in Sachsen-Anhalt.

Obgleich diese Ergebnisse auf die anstehenden Europa- und Kommunalwahlen keinen Einfluss haben, so gewähren sie doch einen Einblick in die Zukunft. Eine Zukunft, in der die Kinder und Jugendlichen von heute Einfluss haben werden.

Wie die Entscheidungen bei der U18-Wahl im Detail ausgefallen sind, können Sie hier einsehen.

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news-160 Mon, 13 May 2019 09:41:15 +0200 Interview mit Prof. Dr. Heinrich Ricking zu Schulabsentismus https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=160&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2b74dd6863d2d711387d4a0339ba8ad8 Wenn Kinder und Jugendliche nicht zur Schule gehen, kann dies viele Ursachen haben. Im Interview stellt Prof. Dr. Heinrich Ricking Motive vor und nennt Möglichkeiten der Prävention sowie Intervention 6:00 Uhr: der Wecker klingelt. Toni dreht sich nochmal um. 6:10 Uhr: der Wecker klingelt wieder, Toni mag nicht. 6:20 Uhr: Tonis Mutter ruft – aufstehen! Toni schält sich aus dem Bett und geht ins Bad. Zehn Minuten später sitzt Toni mit den Eltern beim Frühstück, kaut mit halboffenen Augen auf einem Brötchen. „Hast du deine Hausaufgaben gemacht?“, wollen Tonis Eltern wissen. „Ja, hab‘ ich. Mathe war aber schwer.“, antwortet Toni. Kurz vor sieben macht sich Toni auf zur Bushaltestelle, es nieselt und ist kalt. An der Haltestelle ist niemand, wie immer um diese Zeit. Toni wartet. Noch zehn Minuten. Jetzt noch fünf. Der Bus kommt.

Die Türen gehen auf und schließen sich wieder. Der Bus fährt weg, Toni steht immer noch an der Bushaltestelle. Heute hätte Toni bis zur sechsten Stunde Unterricht, unter anderem Geschichte und Biologie. Toni streift durch die Straßen, biegt dann in das kleine Wäldchen ab. Toni überlegt, was man erzählen könnte, wenn die Eltern wieder fragen, wie es in der Schule war. Anstrengend ist das! 14:30 Uhr steht Toni wieder an der Bushaltestelle, als wäre nichts gewesen. Heute ist der 27. – Toni war seit einer Woche nicht mehr in der Schule. Morgen ist der 28. und Toni wird wieder nicht zur Schule gehen.

Prof. Ricking, Geschichten, wie die von Toni gibt es immer wieder. Aber was liegt ihnen zugrunde, warum bleiben Kinder und Jugendliche der Schule fern?   
Schulabsentismus umreißt als Fachbegriff alle Verhaltensmuster, bei denen Schülerinnen und Schüler ohne Berechtigung der Schule fernbleiben. Wie in der Forschungsliteratur vielfach aufgenommen, gibt es multiple Gründe, die sie von einem regelmäßigen Schulbesuch abhalten können. Es lässt sich grundlegend in drei Erscheinungsformen kategorisieren: (1) Schulschwänzen, (2) Angstbedingte Schulmeidung, (3) Elternbedingte Schulversäumnisse / Zurückhalten, bei dem die Fehlzeiten von Eltern herbeigeführt oder toleriert werden. Schülerbefragungen zeigen, dass ein häufig genannter Grund die „Unlust“ am Schulbesuch ist. Formulierungen in der Art „Weil ich keine Lust hatte!“, dominieren die Rangliste der Motive.

Welche Ursachen wiederum mit diesen Aussagen gegenüber dem Schulbesuch zusammenhängen, zeigen empirische Studien: Zum einen sind schulische Merkmale zu nennen, die auf negative Erfahrungen, vor allem im Leistungssektor verweisen. Hierzu zählen schlechte Schulnoten, Klassenwiederholungen und ein Wechsel von einer höheren auf eine niedrigere Schulform. Auch eine schlechte Schüler-Lehrer-Beziehung und eine negative Beziehung zu den Mitschülerinnen und Mitschülern hängen mit erhöhtem Schulabsentismus zusammen. Daneben hat auch die Familie als primäre Sozialisationsinstanz maßgeblich Einfluss auf Schulabsentismus. Merkmale dort sind z.B. konfliktbeladene elterliche Trennungen, eine mangelnde elterliche Kontrolle im Sinne einer geringen Kenntnis über die Lebenswelt des Kindes und eine negative Eltern-Kind-Beziehung.

Überdies differenziert die Forschung Absentismusformen, die mit Angst in Verbindung stehen, wie z.B. Schulangst, Schulphobie oder Trennungsangst. Der Begriff Schulangst bezeichnet die Angst vor Situationen, die in der Schule hervorgerufen werden, zum Beispiel Ärger mit Lehrkräften oder Mobbing durch die Mitschülerinnen und Mitschüler. Eine weitere Ursache des Schulabsentismus ist dagegen weniger erforscht: das Zurückhalten. In diesem Fall basiert der Schulabsentismus nicht (nur) auf der Initiative des Kindes, sondern (auch) auf dem Wunsch der Eltern. Schwerwiegend sind dabei Fälle, in denen Eltern der Schule gegenüber ablehnend eingestellt sind und den Schulbesuch des Kindes verhindern.

Was sich hier erkennen lässt ist, dass Schulabsentismus durch komplexe Mechanismen geprägt ist. Wie aber können pädagogische Fachkräfte (Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter etc.) unterstützen, um Kinder und Jugendliche wieder für Schule zu motivieren?  
Zur Frage schulischer Handlungsmöglichkeiten liegen einige Konzeptentwürfe vor, die zu einer Verringerung der Fehlzeiten, zu einer höheren schulischen Partizipation sowie zu mehr Schulzufriedenheit bei den Schülerinnen und Schülern führen sollen.

Um in präventiver Hinsicht gute Bedingungen zu erreichen, bemühen sich Schulen und Lehrkräfte um eine offene Haltung im Kollegium, in der sich Schulabsentismus direkt thematisieren und bearbeiten lässt; eine freundlich und wertschätzende Atmosphäre in der Schule; genaue Registratur sowie transparente Datenlage über An- und Abwesenheiten; um die Prävention von Mobbing; intensive Bindungen zwischen Schülerinnen/Schülern und Lehrenden (z. B. durch das Klassenlehrerprinzip); Schulerfolg auch für lernschwache Schülerinnen und Schüler (z. B. durch differenzierte / individualisierte Förderung und Leistungsbewertung); die Unterstützung und Begleitung von betroffenen Schülern in Krisen und schwierigen Phasen; eine effektive Elternkooperation und die Vernetzung mit außerschulischen Einrichtungen.

Daneben ist die Arbeit am Einzelfall bedeutsam. In einem Fall erscheint es ratsam, den Austausch mit den Eltern und die Beaufsichtigung des Schülers bzw. der Schülerin zu intensivieren, in einem zweiten den Unterricht stärker zu differenzieren, um auf diesem Wege mehr Zufriedenheit und Erfolgserleben beim Schüler zu erreichen. In einem dritten kann eine emotionale Störung eine psychotherapeutische Behandlung notwendig machen.

Sie haben den Aspekt der Vernetzung bzw. Kooperation erwähnt. Wie lässt sich die Kooperation zwischen unterschiedlichen Akteuren und Institutionen für Kinder und Jugendliche bestmöglich gestalten?  
Dass sich Schulen vernetzen und entsprechend in ein System professioneller Hilfen eingebunden sind, ist notwendig. Maßnahmen im Kontext von Schulabsentismus basieren häufig auf der Kooperation von Jugendhilfe und Schule. Daneben ist die Kooperation u. a. mit Einrichtungen der Schulpsychologie, der Kinder- und Jugendpsychiatrie, mit Beratungs- und Koordinierungsstellen, mit der Polizei und Institutionen alternativer Beschulung geboten.

In der Zusammenarbeit sollte an einem regionalen Handlungsplan, als eine Empfehlung zum abgestimmten Umgang mit Schulversäumnissen, gearbeitet werden. Der Landkreis Osnabrück ist diesen Weg gegangen. Das Konzept sieht folgende Schritte vor. Eine Anwesenheitskontrolle zu jedem Unterrichtsbeginn wird durch die Lehrkräfte in allen Schulen umgesetzt. Die Fehlzeiten werden schriftlich dokumentiert. Bei entschuldigten Fehlzeiten sollten die Eltern ihr Kind spätestens am zweiten Tag in der Schule krankmelden und zum Ende der Fehlzeit eine schriftliche Entschuldigung vorlegen. Unentschuldigte Fehlzeiten erfordern einerseits pädagogische Interventionen und können andererseits formalrechtliche Schritte nach sich ziehen.

Die pädagogische Intervention erfordert eine zeitnahe Kontaktaufnahme zum Schüler und zu den Erziehungsberechtigten (Anruf durch die Klassenlehrkraft, schriftliche Elterninformation). Ab dem 5. Fehltag ist die Schulleitung über das unentschuldigte Fehlen zu informieren. Weitere kurzfristige pädagogische Interventionen sollten angesetzt werden, z.B. weitere Elterngespräche, Hausbesuch, Fallbesprechung, Klassenkonferenz. Ab diesem Tag kann auch das formalrechtliche Verfahren, das Bußgeldverfahren, eingeleitet werden (genauer Zeitpunkt liegt im pädagogischen Ermessen der Schulleitung). Der zuständigen Meldestelle werden online über das Fachverfahren Schulpflichtverletzung oder mithilfe eines Formulars die Fehltage gemeldet.

Ab dem 15. Fehltag sollte eine Fallkonferenz durch die Schule in Kooperation mit dem Jugendamt (für Schülerinnen und Schüler bis 13 Jahre) und/oder der Fachberatung Schulverweigerung (für Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahre) sowie ggf. weiteren externen Diensten angesetzt werden. Ein kontinuierlicher Austausch aller Beteiligten kann durch weitere Fallkonferenzen gesichert werden. Ab dem 20. Fehltag kann überprüft werden, ob der Schüler bzw. die Schülerin die Voraussetzungen erfüllt, um zeitweise eine außerschulische Einrichtung zu besuchen.

Prof. Ricking, vielen Dank für das Gespräch und die wichtigen Anregungen.

Über welche Möglichkeiten der Kooperation und Intervention Akteure aus Schule, Schulsozialarbeit, Jugendhilfe und Kommune in Sachsen-Anhalt verfügen um Kinder und Jugendliche wie Toni zu unterstützen, stellt unter anderem der Fachtag „Eigentlich möchte ich dazugehören…“ am 15. Mai in Schönebeck vor.

Kurzvita Heinrich Ricking
Apl. Prof. Dr. Heinrich Ricking ist am Lehrstuhl für „Pädagogik bei Verhaltensstörungen - emotionale und soziale Entwicklung“ der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg tätig. Der studierte und langjährige Förderschullehrer mit den Schwerpunkten Lernen und Sprache ist 2002 im Fach „Sonderpädagogik“ promoviert. 2010 habilitiert er im Fachgebiet „Pädagogik bei Beeinträchtigung im Verhalten und Lernen“. Prof. Ricking hat vielfach Arbeiten zum Thema Schulabsentismus veröffentlicht und ist Experte auf diesem Gebiet. Unter zahlreichen Vorhaben war Prof. Ricking etwa mit der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation des Projekts "Alternative Hilfen für suspendierte Schüler" der Wendepunkt e.V. in Wilhelmshaven betraut. 

Download:
Übersicht Oberziele und übergreifende Handlungsansätze bei Schulabsentismus

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news-156 Thu, 02 May 2019 09:55:00 +0200 Eigentlich möchte ich dazu gehören… https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=156&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ab8a480b203b414124d66a87a1987039 Wie können direkte Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche geschaffen werden, um die Schule wieder zu IHREM Ort zu machen? Die landesweite Koordinierungsstelle Schulerfolg sichern lädt zum Fachtag Zur Schule zu gehen bedeutet Teilhabe. Schule ist der Ort, an dem Kinder und Jugendliche für das Leben lernen sollen. Doch Schulabsentismus schränkt diese Teilhabe ein.
Schulabsentismus erfolgreich zu begegnen, das ist nicht selten eine Herausforderung für pädagogische Fachkräfte. Es braucht viel Engagement, bewährte Angebote und Maßnahmen sowie starke Strukturen. Dinge, die zu fördern lohnt. Mit dem Fachtag Eigentlich möchte ich dazugehören am 15. Mai 2019 im IGZ INNO-LIFE in Schönebeck soll dazu ein Beitrag geleistet werden.

Die Veranstaltung, die sich unter anderem an Akteure aus Schule, Schulsozialarbeit, Jugendhilfe und Kommune wendet, soll über Ursachen von Schulabsentismus, Lösungsstrategien und Hilfsangebote informieren. Gleichsam soll sie die Entstehung neuer Ideen und Projekte fördern. Im Zentrum steht dabei vor allem der Blick auf Kinder und Jugendliche. Welche Bedürfnisse und Gründe haben sie, eben nicht zur Schule zu gehen? Wie können sie neu für Schule motiviert werden? Wie lassen sich gemeinsame Wege gestalten?

Einblicke und regionaler Austausch
Den Anfang bei der Beantwortung dieser Fragen macht Dr. Michael Kroll. Der Chefarzt und Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Asklepios-Klinikums in Stadtroda betrachtet in seinem Vortrag kulturelle, gesellschaftliche und psychologische Ursachen von Schulabsentismus. Zudem stellt er bewährte Präventionsstrategien wie etwa das Elternklassenzimmer vor.
Nach dem Vortrag haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, einen Blick auf die jeweilige Situation in den Regionen zu werfen und sich auszutauschen. Im Anschluss daran können sie sich in sechs verschiedenen Foren tiefergehend mit dem Phänomen Schulabsentismus auseinandersetzen.

Foren, die Brücken bauen
In diesen Foren wechselt etwa Klaus Seifried, Schulpsychologiedirektor a.D., die Perspektive, lässt die Teilnehmenden aus Sicht der Kinder und Jugendlichen die Auslöser für Schulabsentismus entdecken und zeigt Möglichkeiten der Prävention auf. Diana Dickes, Regionalbereichsbeamtin aus Halle mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliche, informiert zu Präventionsangeboten der Polizei rund um das Thema Schulabsentismus.

Winfried Müller, Schulsozialarbeiter an der Sekundarschule Johann Christian Reil in Halle, setzt auf Kooperation aller Beteiligten und zeigt, warum es so wichtig ist, Kindern und Jugendlichen „Brücken zu bauen“.
Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen und Volker Knopf vom Bunten Werkstattprojekt in Magdeburg informiert über außerschulische Angebote, um junge Menschen wieder zum Lernen und für Schule zu motivieren.

Wie kann die gemeinsame Arbeit im Sozialraum konkret aussehen, wenn Kinder der Schule fernbleiben? Auf diese Frage antwortet Stefan Eiternick, Schulsozialarbeiter an der Sekundarschule Campus Technicus in Bernburg. Über welche Möglichkeiten Kommunen verfügen, Kinder und Jugendliche neu für Schule zu begeistern, ein gelingendes Ankommen zu ermöglichen und welche Herausforderungen sich dabei stellen, darüber informieren Dr. Ulrike Bergmann und Andreas Uiffinger vom Schulverwaltungs- und Kulturamt Stendal. 

Rundschau für neue Perspektiven
Für die Besucherinnen und Besucher bietet der Fachtag noch eine weitere Gelegenheit zum Austausch. Die Teilnehmenden sind eingeladen, eigene Konzepte, Plakate oder Handlungsleitfäden zum Thema „Schulabsentismus“ mitzubringen und diese auf der Veranstaltung auszustellen. Auf diese Weise soll eine große Materialsammlung entstehen, die zum Gespräch einlädt und neue Ideen fördert.

Wenn Sie Interesse haben und gern am Fachtag teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bis zum 06.05.2019 ausschließlich unter folgendem Link an: https://eveeno.com/224524735

Einladungsflyer zum Download

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news-157 Thu, 25 Apr 2019 12:21:06 +0200 <i> Schulerfolg gemeinsam sichern </i> – Unser Team stellt sich vor https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=157&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=70919ed50fd6f632aced8f29ff1571a0 Fortbilden, Vernetzen, Beraten, Moderieren, Kommunizieren, … – Wer steckt hinter dem Team Schulerfolg sichern ? Fortbilden, Vernetzen, Beraten, Moderieren, Kommunizieren, … – Das Team der landesweiten Koordinierungsstelle Schulerfolg sichern rückt die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in den Fokus, indem sie eine enge Kooperationsbeziehung zwischen Schule und Jugendhilfe mit aufbaut.

Wie sollte Schule gestaltet sein als ein Ort an dem sich alle Kinder und Jugendliche wohlfühlen, an dem sie ihre Talente entdecken können und ihre Fähigkeiten gefördert werden? Welchen Beitrag müssen Land und Kommune sowie Jugendhilfe und Schule leisten, damit Schülerinnen und Schüler gut lernen und aufwachsen können?

Diese Fragen stehen bei unserer Arbeit im Fokus. Vom Organisieren von bedarfsbezogenen Fachtagen über Beraten sowie Vernetzen von Professionen, Institutionen und Ämtern in den Regionen bis hin zum Entwickeln von Qualitätsstandards für gute Praxis von Schulsozialarbeit: Das Team der landesweiten Koordinierungsstelle Schulerfolg sichern engagiert sich in vielfältiger Weise. Gemeinsam mit den regionalen Netzwerkstellen für Schulerfolg in 11 Landkreisen und 3 kreisfreien Städten bringen wir die Verantwortlichen in Sachsen-Anhalt zusammen.

Wer steckt hinter dem Team der landesweiten Koordinierungsstelle Schulerfolg sichern? Wer ist für was zuständig? Die Projektleitung verantwortet Sylvia Ruge. Lydia Bütof ist neben der Projektleitung auch für die Qualitätsentwicklung zuständig. Im Bereich der Beratung, Fortbildung und Vernetzung von operativen und regionalen Partnerinnen und Partnern arbeiten Miriam Kähne, Nadja Lösch und Anne Neitzel. Für die Beratung regionaler Akteure und die Öffentlichkeitsarbeit ist Gunnar Marquardt zuständig. Sophie Lindner ist ebenfalls für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Heike Müller ist als Programmassistenz und Christian König als Wissensmanager im Team tätig.

Die landesweite Koordinierungsstelle Schulerfolg sichern unterstützt, moderiert, vernetzt und organisiert Fortbildungen. Sprechen Sie uns gern an: Unser Team 

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news-154 Wed, 10 Apr 2019 16:22:44 +0200 Pro aktiv https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=154&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=eb36f6ee52cca79302314ced36ce8ef5 Ehrenamtliches Engagement in Sachsen-Anhalt in den Fokus rücken – mit der landesweiten Kampagne #wowiraktivsind soll dies verwirklicht werden. Jugendliche und junge Erwachsene spielen dabei eine tragende Rolle. Wenn man junge Menschen fragt, warum sie sich ehrenamtlich engagieren, sind ihre Gründe so vielfältig wie die Bereiche, in denen sie aktiv sind. Man lernt neue Leute kennen, hat einfach Spaß dabei oder hilft Menschen, die benachteiligt sind. Ganz wichtig aber: man hat selbst die Möglichkeit zur Veränderung und Gestaltung – überall. Die landesweite Kampagne #wowiraktivsind zeigt nicht nur die Vielfalt des Jugendengagements in Sachsen-Anhalt, sondern auch die Gesichter dahinter.

Vorstellen, anregen, beteiligen
In der Kampagne, die von der Freiwilligen-Agentur Halle durchgeführt wird, werden in kurzen Videoportraits und auf Postkarten die einzelnen Akteure und Ihre Projekte vorgestellt. Ziel ist es, die zahlreichen Jugendprojekte in Sachsen-Anhalt sichtbar zu machen und –  damit verbunden – interessierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen Möglichkeiten aufzuzeigen, sich freiwillig zu engagieren und zu beteiligen. 

Auf die große Leinwand
Zum Mitmachen aufgerufen sind junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren aus ganz Sachsen-Anhalt. Dabei können sich sowohl Einzelpersonen als auch Jugendinitiativen, Gruppen und Projekte bewerben, die sich mitsamt ihrem Engagement in kurzen Videos vorstellen. Zudem werden die Bewerberinnen und Bewerber auch vor Ort besucht und dürfen sich im Herbst – im Rahmen einer interaktiven Präsentation – über eine Vorstellung ihres Videos auf großer Leinwand freuen.

Bewerbungen sind noch bis zum 30.04.2019 möglich. Erste Videoportraits und weiter Informationen zur Kampagne gibt es hier.

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news-153 Thu, 04 Apr 2019 08:27:15 +0200 U18 für ‘19 https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=153&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a6834b66a6f2a13f39e334d74eaaf55b Am 17. Mai 2019 haben Kinder und Jugendliche bei der U18-Europawahl die Chance, ihrer politischen Meinung eine Stimme zu geben. Dann heißt es „Wahlurne raus, Stimmzettel ausdrucken und eigenes Wahllokal gestalten!“ Wenn am 26. Mai 2019 die Europa- und Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt auf dem Plan stehen, haben die Kinder und Jugendlichen im Land bereits ihre Stimmen abgegeben. Denn mit der U18-Europawahl haben sie schon früher die Möglichkeit, ein politisches Statement zu setzen. Neun Tage vor der eigentlichen Europawahl können Kinder und Jugendliche in eigens eingerichteten Wahllokalen die Parteien unter die Lupe nehmen, sich aktiv mit politischen Themen auseinandersetzen und nicht zuletzt mit einem Kreuz auf dem Stimmzettel ihrer Überzeugung Ausdruck verleihen.

Selbst organisiert und selbstbestimmt
Die U18-Europawahl ist die Abstimmung für all jene, die noch nicht volljährig sind. Das Besondere an dieser Wahl: Sie ist nicht nur exklusiv für Kinder und Jugendliche, sondern wird auch von diesen organisiert. Dreh- und Angelpunkt sind hierbei die Wahllokale, in denen gewählt und ebenso die Abstimmung vorbereitet wird. Zudem gibt es hier die Möglichkeit, sich in Diskussionsrunden mit Politikerinnen und Politikern auseinanderzusetzen oder an anderen spannenden Aktionen teilzunehmen. Den Ideen sind dabei keine Grenzen gesetzt, genauso wie dem Ort, denn Wahllokale kann es überall da geben, wo Kinder und Jugendliche sind: In Freizeiteinrichtungen, Sportvereinen, Schulen, auf Spielplätzen oder im Park.

Verschieden und doch gleich
Egal wo am Ende gewählt wird, das Wie ist überall gleich. Am Wahltag erhält jeder und jede einen Stimmzettel für den jeweiligen Wahlkreis. In der Kabine wird das Kreuz gesetzt und der Stimmzettel in die Urne geworfen. 18 Uhr steigt dann die Spannung, denn nach Schluss der Wahllokale beginnt die Auszählung durch die jungen Organisatorinnen und Organisatoren. Diese übermitteln die Ergebnisse sofort an die Wahlzentrale (Koordinierungsstelle). Danach wird im Netz die erste Hochrechnung veröffentlicht und am späteren Abend das Endergebnis.

Lokal zur Wahl
Wer sich für die U18-Wahl interessiert oder selbst gern ein Wahllokal in seiner Gegend einrichten möchte, kann sich hier weiterführend informieren bzw. sein Wahllokal anmelden.

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news-152 Thu, 28 Mar 2019 15:55:45 +0100 Schulabsentismus verstehen, gemeinsam handeln https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=152&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3e8deb77120aebba98acffe6daac5dfc Am 21. März 2019 fand in Magdeburg die Veranstaltung Schulabsentismus entgegenwirken! Was können Regionen tun, wenn Kinder der Schule fernbleiben? statt, um Ursachen von Schulabsentismus zu erkennen, regionale und überregionale Vernetzung zu fördern und gemeinsam Handlungsstrategien zu erarbeiten. Die Auseinandersetzung mit Schulabsentismus ist eine unabdingbare Voraussetzung, um Bildungserfolg für Kinder und Jugendliche zu sichern. Wer gern zur Schule geht, findet sich leichter und langfristig im Unterrichtsalltag zurecht. Um dies für Schülerinnen und Schüler in Sachsen-Anhalt zu ermöglichen, kamen am 21. März 2019 in Magdeburg Fachkräfte aus Schule, Jugendhilfe, Verwaltung und Polizei zusammen.
Im Rahmen der Veranstaltung tauschten sich über 80 Teilnehmende aus 11 Landkreisen und 3 kreisfreien Städte zu Formen und Ursachen von Schulabsentismus sowie pädagogischen Interventionsmöglichkeiten aus.

„Hinter dem leeren Platz im Klassenzimmer stecken oft unglaublich viele Faktoren“

Zu diesem Schluss kommt Prof. Dr. Heinrich Ricking von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, der – mit einem Vortrag im ersten Veranstaltungsteil – Schulabsentismus als komplexes Phänomen umriss, das durch zahlreiche individuelle aber auch strukturelle Faktoren bestimmt wird. So können für Kinder und Jugendliche etwa Versagens- oder Trennungsängste genauso eine Rolle spielen wie Hilfsbedürftigkeit der Eltern. Im Zentrum von Rickings Vortrag standen sowohl die Vorstellung der vielfältigen Problemstellungen als auch die Potenziale zur Lösung. Ricking betonte in diesem Zusammenhang, dass der Erfolg bei der Bekämpfung von Schulabsentismus wesentlich vom frühzeitigen Erkennen der Hinderungsgründe bei Kindern und Jugendlichen bestimmt wird. Ebenso ist kontinuierliche Kooperation aller beteiligten Akteure eine wichtige Voraussetzung, um Schulabsentismus zu verhindern.

Alle in einem Boot

Die Vernetzung und Kooperation sollten vor allem im zweiten Teil der Veranstaltung gefördert werden, in dem es für die Teilnehmenden darum ging, in regionalen Arbeitsgruppen die Situation im jeweiligen Landkreis/kreisfreien Stadt zu analysieren und Lösungsansätze zu entwickeln. Darauf basierend trafen die jeweiligen Gruppen konkrete Verabredungen, wie sie ihre künftige Zusammenarbeit strukturieren und weiter voranbringen wollen. Um den überregionalen Austausch zu fördern, wurden die Ergebnisse im Folgenden wechselseitig dem gesamten Plenum vorgestellt. Denn – darüber waren sich alle Teilnehmenden einig – Schulabsentismus ist eine landesweite Herausforderung, die alle angeht und der nur durch gemeinsame, überregionale und institutionsübergreifende Kooperation begegnet werden kann.

Abschließend möchten wir auf den 15. Mai 2019 hinweisen, an dem unser Fachtag Eigentlich möchte ich dazugehören… stattfindet. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir Hintergründe und Ursachen von Schulabsentismus betrachten. Dazu laden wir Sie herzlich von 09:00 bis 15:00 Uhr in das INNO-Life nach Schönebeck ein.  
Pädagogische Fachkräfte aus Schule und Jugendhilfe zeigen Ihnen in unterschiedlichen Formaten, wie Kinder und Jugendliche für Schule neu motiviert werden und Eltern diese Prozesse unterstützen können. Tauschen Sie sich mit Kolleginnen und Kollegen über Strategien und Instrumente zu alternativen Beschulungsmöglichkeiten aus.

Nähere Informationen und die Einladung mit Möglichkeit zur Anmeldung folgen in Kürze.

Wir freuen uns auf Sie.

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news-151 Wed, 20 Mar 2019 13:35:07 +0100 Zukunftsgestalterinnen und -gestalter für Europa gesucht! https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=151&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=06a8cb416203ec83e9e3a63d9c3fc3c1 Am 08. Mai 2019 findet in Sibiu, Rumänien The Young Citizens’ Dialogue statt. Zukunft der Arbeit, digitales Europa und demokratische Beteiligung sind nur einige der Themen, zu denen sich Jugendliche aus Europa in Workshops austauschen können. Anmeldungen sind noch möglich! Wie soll Europa aussehen? Was braucht es für ein zukunftsfähiges, gemeinschaftliches Europa? Wer diese Fragen nicht nur stellen, sondern auch beantworten will, hat im Mai Gelegenheit dazu. Unter dem Titel The Young Citizens’ Dialogue – let’s shape the future of Europe together! lädt die EU-Kommission am 08. Mai 2019 zum Diskutieren und Gestalten nach Sibiu, Rumänien ein.
 
Die Veranstaltung setzt sich aus Workshops zur Zukunft der Arbeit, zum digitalen Europa, zum Klimawandel, zu fairen und integrativen Gesellschaften sowie zur demokratischen Beteiligung und einer besseren Einbeziehung von Jugendlichen zusammen.
 
Die Veranstaltung wird bis zu 300 junge Europäerinnen und Europäer zusammenbringen, die  u.a. mit den EU-Kommissaren Thyssen und Navracsics in Dialog treten. Ziel der eintägigen Veranstaltung ist es, die Ansichten und Erwartungen junger Menschen in Bezug auf die Zukunft Europas in den Fokus zu rücken. Die Teilnehmenden haben Gelegenheit, Jugendliche aus anderen EU-Mitgliedstaaten kennenzulernen und sich über die Möglichkeiten der EU zu informieren.
 
Reise- und Unterbringungskosten werden von der Europäischen Kommission übernommen. Teilnehmen können alle Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahre, die in einem EU-Mitgliedstaat wohnen. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.

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news-149 Mon, 11 Mar 2019 13:32:00 +0100 Girls Day / Boys Day am 28. März 2019: Freie Plätze! https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=149&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5a1907ff55d5bc143389e8957b2da3ed Reinschnuppern und Ausprobieren: alle Schülerinnen und Schüler von Klassenstufe 7-10 haben am 28. März 2019 die Gelegenheit, einen Tag lang die Arbeitswelt zu entdecken und bisher unbekannte Berufe kennenzulernen. Jetzt anmelden und mitmachen! Zeichnen, tippen, bauen, organisieren, hämmern oder konstruieren – Mädchen und Jungen sind eingeladen, einen Tag lang Einblick in die Arbeitsabläufe und Tätigkeiten in Unternehmen in ihrer Stadt oder Region zu erhalten. Der Girls Day/ Boys Day findet am 28. März 2019 bundesweit statt.

In Sachsen-Anhalt gibt es noch viele Tagespraktika zu vergeben: 1419 Plätze für Schülerinnen und 1334 Plätze für Schüler sind noch frei. In den Bereichen Technik, Handwerk, Industrie oder IT lernen Mädchen Berufe kennen, die inspirieren oder konkrete Ideen für die Zukunft liefern. Jungen können an diesem Tag in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Pflege oder Verwaltung reinschnuppern und Fähigkeiten nutzen sowie Talente entdecken.

Alle Plätze sind online auf einer Deutschlandkarte – dem  GirlsDay / BoysDay Radar veröffentlicht. Über die Postleitzahl können Jugendliche passende Angebote finden und sich anmelden.

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news-148 Tue, 05 Mar 2019 14:27:11 +0100 „…und bald habe ich ein Schulkind“ Ein Ratgeber zum Schulstart im Landkreis Mansfeld-Südharz https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=148&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b5f548c154b184c996d4514ff5fdea79 Was ändert sich für mein Kind, wenn es in die Schule kommt? Welche Fristen sind zu beachten? Was sollte mein Kind vor der Schule bereits können? Was ist die flexible Schuleingangsphase? Ein Ratgeber für Eltern und Fachkräfte aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz gibt Antworten. In dem Ratgeber zum Schulstart finden Eltern und Fachkräfte aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz wichtige Informationen für den Zeitraum von 1,5 Jahren vor der Einschulung des Kindes bis in das erste Schuljahr hinein.

Es werden regionale Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aus der Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie benannt. Zudem zeigt der Ratgeber finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten auf, zum Beispiel für den Kauf von Schulmaterialien oder für die außerschulische Lernförderung. Neben Informationen zur Schuleingangsuntersuchung und Leistungsbewertung in der Grundschule thematisiert der Ratgeber Schulsozialarbeit sowie Freizeitgestaltung.

Alle Kitas im Landkreis erhalten den Elternratgeber „…und bald habe ich ein Schulkind“ als gedruckte Broschüre. Auf dem Programmportal auf der Seite der Netzwerkstelle Mansfeld-Südharz steht der Ratgeber für Eltern und Interessierte kostenlos zum Download bereit.

Die Website des Trägerwerks Soziale Dienste in Sachsen-Anhalt und des Netzwerks Kinderschutz Mansfeld-Südharz bieten ebenfalls die Möglichkeit zum Download.

Der Elternratgeber zum Schulstart wurde von der Netzwerkstelle für Schulerfolg im Landkreis Mansfeld-Südharz in Kooperation mit dem Lokalen Netzwerk Kinderschutz/Frühe Hilfen erarbeitet. Unterstützung gab es u.a. durch das Landesschulamt, Gesundheitsamt, Schul- und Sportamt, Regionale Medienzentrum sowie von Schulsozialarbeiterinnen und Kita-Vertreterinnen. Finanziert wurde der Druck des Ratgebers von der Netzwerkstelle für Schulerfolg im Landkreis Mansfeld-Südharz aus Mitteln des ESF- und Landesprogramms Schulerfolg sichern.

Kontakt bei Rückfragen:

Netzwerkstelle für Schulerfolg im Landkreis Mansfeld-Südharz 
Tel.: (03464) 279212
E-Mail: netzwerkstelle-msh@twsd-sa.de

Koordination Lokales Netzwerk Kinderschutz/Frühe Hilfen
Tel.: (03464) 5353203
E-Mail: sandra.gaengel@lkmsh.de

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news-146 Wed, 27 Feb 2019 14:53:45 +0100 Schritt für Schritt zur Verankerung von Schulsozialarbeit https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=146&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=85f5dd585322f0ad09bea2e971c34745 Seit dem Start der Förderperiode 2015 des Programms Schulerfolg sichern geht es Schritt für Schritt in Richtung Verankerung der Schulsozialarbeit. Eine Übersicht über die bisherigen Meilensteine haben wir für Sie zusammengefasst. Seit dem Start der Förderperiode 2015 setzt sich das Programm Schulerfolg sichern für eine starke Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt ein. Für die Kinder und Jugendlichen sind die sozialpädagogischen Fachkräfte wichtige Vertrauenspersonen in der Schule. Im Dezember 2018 beschließt der Landtag die Verstetigung der Schulsozialarbeit durch ein Landesprogramm. Wie kam es dazu?

Eine Übersicht auf dem Programmportal zeigt die wichtigsten Schritte, die die Verankerung von Schulsozialarbeit bisher vorangebracht haben.

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news-145 Tue, 05 Feb 2019 16:36:01 +0100 Schulabsentismus entgegenwirken! Was können Regionen tun, wenn Kinder der Schule fernbleiben? https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=145&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=27aee641e4480c9230ffd20032068325 Wenn Kinder nicht zur Schule kommen, wirkt sich das negativ auf ihre Entwicklung aus und erschwert gesellschaftliche Teilhabe. Verantwortliche verschiedener Fachgebiete richten den Blick auf das Thema Schulabsentismus und tauschen sich regional und überregional dazu aus. Unser Ziel: Ein Schulabschluss. Diese nimmt Kinder und Jugendliche in den Blick, die der Schule fernbleiben und deshalb Gefahr laufen, keinen Abschluss zu erlangen. Konkrete Empfehlungen beschreiben, was Politik und Verwaltung, Netzwerke und Kommunen, Schulen, die Kinder- und Jugendhilfe und die Eltern leisten können, um das gemeinsame Ziel zu erreichen: allen Jugendlichen zu einem Schulabschluss zu verhelfen.
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news-143 Mon, 21 Jan 2019 09:56:00 +0100 Erklärvideo: Schule + Jugendhilfe - gemeinsam für Bildungserfolg! https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=143&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1353d95084d159aebbc605f9beca6ee9 Die landesweite Koordinierungsstelle Schulerfolg sichern veröffentlicht ein Erklärvideo zur Kooperation von Jugendhilfe und Schule. Was leistet die Schule? Was leistet die Jugendhilfe? Und warum ist es gut, wenn beide zusammenarbeiten? Schulerfolg sichern Schulen und Jugendhilfe gemeinsam mit ihren regionalen Partnerinnen und Partnern daran, allen Kindern und Jugendlichen gleichen Zugang zu hochwertiger Bildung zu ermöglichen. Denn jedes Kind soll seine Potenziale und Talente entdecken und entfalten können - unabhängig von seiner Herkunft oder seinem sozialen Hintergrund.  Die landesweite Koordinierungsstelle Schulerfolg sichern veröffentlicht ein Erklärvideo zur Kooperation von Jugendhilfe und Schule: Was leistet die Schule? Was leistet die Jugendhilfe? Und warum ist es gut, wenn beide zusammenarbeiten? Das animierte Video geht auf die Unterschiedlichkeit und die gemeinsame Verantwortung von Jugendhilfe und Schule ein und zeigt, dass gerade in der Zusammenarbeit die Chance liegt, Kinder und Jugendliche auf ihrem Bildungsweg gut begleiten und unterstützen zu können.  Zum Film geht es hier.]]> news-144 Tue, 15 Jan 2019 16:13:19 +0100 Aktionsbündnis für Schulsozialarbeit startet landesweite Unterschriftenaktion https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=144&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0c9a12092b1d1159c7606d75b8ad88ae Das Bündnis aus Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Landeseltern- und Landesschülerrat, der Liga der Freien Wohlfahrtspflege und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung setzt sich mit unterschiedlichen Aktionen für die Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt ein. Los geht es mit einer landesweiten Unterschriftenaktion. Das Bündnis „Schulsozialarbeit dauerhaft verankern“ setzt sich mit unterschiedlichen Aktionen dafür ein, Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt langfristig, nachhaltig und flächendeckend zu sichern. Die Pressekonferenz am 15. Januar gab den Auftakt für eine landesweite Unterschriftensammlung, um die Bedeutung von Schulsozialarbeit im Land Sachsen-Anhalt zu veranschaulichen.

Die Unterschriftenliste kann auf der Website des Bündnisses heruntergeladen werden. Die Aktion läuft bis 15. April 2019. Die gesammelten Unterschriften werden anschließend der Landesregierung übergeben.


Konkret fordert das Bündnis...

  • die Landesregierung auf, ein Konzept zur nachhaltigen Implementierung der Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt vorzulegen,
  • den Landtag auf, im Doppelhaushalt 2020/2021 Vorsorge zu treffen, um eine flächendeckende Versorgung aller Schulen mit Schulsozialarbeit sowie den Erhalt der Netzwerkstellen zu gewährleisten, und
  • die bestehenden Schulsozialarbeitsprojekte sowie die Netzwerkstellen weiterzuführen.

Das Aktionsbündnis
Zu den Initiatoren gehören die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Landeseltern- und Landesschülerrat, die Liga der Freien Wohlfahrtspflege und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung. Das Aktionsbündnis setzt sich dafür ein, Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt langfristig, nachhaltig und flächendeckend zu sichern. Es fordert die Landesregierung auf, ihren Beitrag für eine gerechte und soziale Zukunft von Kindern und Jugendlichen im Land Sachsen-Anhalt zu leisten.

Nähere Informationen zum Bündnis und seinen Aktionen unter www.aktionsbuendnis-schulsozialarbeit.de

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news-142 Fri, 21 Dec 2018 10:42:14 +0100 Wichtiger Schritt zur langfristigen Verankerung von Schulsozialarbeit https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=142&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d36976c76be664a833a5235b63cb3bb7 Die Landesregierung soll ein langfristiges Landesprogramm zur Fortführung der Schulsozialarbeit ab dem Schuljahr 2020/2021 entwickeln. Das hat der Landtag in seiner Sitzung vom 19. Dezember 2018 beschlossen. Wir haben ausgewählte Statements aus der Debatte für Sie zusammengefasst. Am Mittwoch, den 19. Dezember 2018 hat der Landtag über den Antrag der Fraktionen von CDU, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt durch ein Landesprogramm verstetigen“ debattiert. Alle regierungstragenden Fraktionen und die AfD-Fraktion stimmten dem Antrag zu. Die Fraktion DIE LINKE enthielt sich.

Die Landesregierung ist demnach aufgefordert, ein langfristiges Landesprogramm zur Fortführung der Schulsozialarbeit ab dem Schuljahr 2020/2021 zu entwickeln, das eine nachhaltige Finanzierung ermöglicht. Darin sollen Leitlinien zur Definition von Grundsätzen, Zielen und Methoden von Schulsozialarbeit entwickelt werden. Sowohl die freien und kommunalen Träger, die landesweite Koordinierungsstelle, die 14 regionalen Netzwerkstellen als auch die Kommunen und kreisfreien Städte sollen daran beteiligt werden. Im 2. Quartal 2019 soll ein Zeitplan zur Weiterführung der Schulsozialarbeit vorgelegt und im Ausschuss für Arbeit, Soziales und Integration sowie dem Ausschuss für Bildung und Kultur vorgestellt werden.

Bereits am Tag zuvor hat die Landesregierung mit der Verabschiedung des Landeshaushaltes für 2019 Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 33 Mio. Euro beschlossen, um die Schulsozialarbeit bis zum Jahr 2021 zu sichern.

Ausgewählte Statements aus der Debatte vom 19. Dezember 2018 haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst:

Wolfgang Aldag (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Die Menschen, die sich täglich unermüdlich und oft über die normalen, regulären Arbeitszeiten hinaus dafür einsetzen, dass der Schul- und Bildungserfolg für möglichst alle Kinder in dieser Gesellschaft gelingt, verdienen unser aller Anerkennung. Sie alle machen eine tolle Arbeit; ihnen gebührt unser aller Dank dafür.

Der Antrag ist ein erster wichtiger Schritt, um die Schulsozialarbeit in freier Trägerschaft in ein Landesprogramm zu überführen und damit langfristig zu sichern. Er ist ein wichtiges Zeichen für alle befristet beschäftigten Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter. Er zeigt: Es geht weiter, wir kümmern uns und wir brauchen euch; wir wertschätzen das, was ihr für unsere Kinder und für unsere Gesellschaft tut. Er ist auch ein wichtiges Zeichen für unsere Netzwerkstellen und die Landeskoordinierungsstelle. Er zeigt: Eure Arbeit wird gebraucht; denn sie bestimmt die Qualität unserer Schulsozialarbeit und gibt ihr und damit den Bedürfnissen unserer Kinder und Jugendlichen eine Stimme.

Ich hoffe sehr, dass spätestens mit dem heutigen Tag Schulsozialarbeit zu Ihrer aller Herzensangelegenheit geworden ist. Es ist meine Vision, dass sich auch in den nächsten Haushaltsverhandlungen alle bildungspolitischen Sprecherinnen und Sprecher gemeinsam mit ihren Fraktionen hinter die Schulsozialarbeit stellen. Das heißt nicht nur, die Schulsozialarbeit in den Schulen zu sichern, sondern auch das derzeitige Konzept mit den regionalen Netzwerkstellen und der Landeskoordinierungsstelle weiterzuführen.

Marco Tullner (Bildungsminister)

Schulsozialarbeit ist mit einer hohen Wertschätzung verbunden (…) Es gab einmal Zeiten, wo auch Schulen damit gefremdelt haben, wo es hieß: Wer kommt denn da jetzt an? Aber mittlerweile sind sich, glaube ich, alle einig, dass die Herausforderungen, die sich in Schule jenseits von Lehrermangel - Stichwort: pädagogische Mitarbeiterinnen, Stichwort: Schulsozialarbeit - abbilden, eine Hochzahl von Fachkräften notwendig macht, die sich in dieser Mischung aus den drei beschriebenen Personalkategorien auch ganz gut abbilden kann.

Bis 2020 ist erst einmal alles so weit finanziert. (…) Damit kann man, glaube ich, allen betroffenen Kolleginnen und Kollegen sagen: Die politische Absicht ist klar erkennbar, dass wir das Programm fortsetzen wollen. Wir ringen im Moment über die Wege.

Wenn ich in die Landschaft der Schulsozialarbeit schaue, dann stelle ich fest, es gibt Schulen, die haben einen hohen Bedarf und dort ist nie ein Schulsozialarbeiter gesehen worden, und es gibt Schulen, die haben Schulsozialarbeiter. Die Kriterien der Verteilung scheinen mir damals ein Stück weit - ich will nicht sagen: zufällig - willkürlich gewesen zu sein. Wir müssen hierfür gemeinsam Kriterien entwickeln, nach denen wir diese Verteilung hinbekommen.

Ich sage es einmal so: Wir können Netzwerkstellen wertschätzen und das tun wir auch, aber am Ende ist es wichtig, dass Schulsozialarbeit in den Schulen ankommt. Deswegen müssen wir den Schwerpunkt auch darauf legen, dass wir Schulsozialarbeit in den Schulen machen und diese stärker verzahnen mit der Jugendarbeit, mit den kommunalen Verantwortungsträgern.

Angela Gorr (CDU)

Die Bedeutung der Schulsozialarbeit drückt sich sowohl im heutigen Antrag der Koalitionsfraktionen wie auch in den Verpflichtungsermächtigungen aus, die wir mit dem gestrigen Haushalt beschlossen haben. Mitte dieses Jahres haben wir die Schulsozialarbeit im Schulgesetz als feste Größe verankert.

Die derzeit in Sachsen-Anhalt tätigen Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern sind gut ausgebildete Fachkräfte, die wir als solche wertschätzen und natürlich nicht verlieren wollen. Wir bitten daher die Landesregierung, mit einem langfristigen Landesprogramm die Fortführung der Schulsozialarbeit nach dem Schuljahr 2019/2020 finanziell und inhaltlich sicherzustellen.

Die Beteiligung der freien und kommunalen Träger, der landesweiten Koordinierungsstelle, der 14 regionalen Netzwerkstellen und natürlich an erster Stelle auch der Kommunen und kreisfreien Städte ist für uns unabdingbar.

Ich kann für die CDU-Fraktion versichern, dass wir uns für alle Ansätze, die mithelfen, Schulversagen und Schulverweigerung zu verhindern und möglichst frühzeitig präventiv tätig zu werden, offensiv einsetzen.

Ich würde sagen, dass die Beauftragung dieses Konzeptes ein deutliches Signal vor Weihnachten im Jahr 2018 ist, dass die Landesregierung und die Koalitionsfraktionen im Prozess der Lösung dieses Problems miteinander stehen.

Monika Hohmann (DIE LINKE)

Schulsozialarbeit ist heute aus den Schulen gar nicht mehr wegzudenken. Auf dieser Grundlage versuchen wir seit mehr als zwei Jahren die Landesregierung im Bildungsausschuss dazu zu bewegen, sich konzeptionell zu diesen Fragen zu positionieren. Es ist und blieb bisher weitgehend ergebnislos.

Mit Blick auf den von mir soeben vorgestellten kurzen Abriss sind wir der Auffassung, dass es keines erneuten Antrags bedarf. Denn dieser bringt gegenüber den schon gefassten Beschlüssen und gestellten Anträgen keine neuen Impulse. Deshalb haben wir unseren Alternativantrag eingebracht und bitten um Ihre Zustimmung.

Prof. Dr. Angela Kolb-Janssen (SPD)

Wichtig war uns, dass wir den Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern ein deutliches Signal geben, dass es mit der Schulsozialarbeit weitergeht. Denn es ist nicht so, dass sie nicht andere Möglichkeiten hätten, auf dem Arbeitsmarkt auch unbefristete Arbeitsverhältnisse zu finden. Sie sind zum Teil in Beschäftigungsverhältnissen, bei denen man es ihnen auch nicht verdenken kann, wenn sie sich etwas anderes suchen.

Das Wertvolle und das, was in unserem Land zu dem Erfolg von Schulsozialarbeit beigetragen hat, sind die Netzwerke, das ist das Zusammenwirken von Schule, Lehrerinnen und Lehrern, Elternhäusern, aber eben auch der Jugendhilfe und anderen externen Partnern. Wir sollten daran arbeiten, dass wir diese Erfolge auch nach dem Jahr 2021 sichern, vielleicht sogar noch ausbauen.

Meine persönliche Vision wäre, dass jede Schule einen Schulsozialarbeiter vielleicht brauchen manche auch zwei nach bestimmten Kriterien bekommt und dass diese sich über ihre persönliche Zukunft keine Sorgen mehr machen müssen.

Die ganze Debatte können Sie hier verfolgen.

Das Ergebnis ist ein wichtiger Schritt, um Schulsozialarbeit in ein langfristiges Landesprogramm zu überführen und zeigt das erfolgreiche Zusammenspiel zwischen politischem Willen und intensiver fachlicher Arbeit in einem erfolgreichen Netzwerk.

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich für die überaus engagierte Zusammenarbeit in 2018 bedanken. Wir freuen uns darauf, im nächsten Jahr gemeinsam mit Ihnen die nächsten Schritte zu gehen - mit frischen Ideen, Mut und einer gehörigen Portion Fachlichkeit. Bis dahin wünschen wir Ihnen erholsame Feiertage und alles Gute für 2019.

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news-141 Thu, 20 Dec 2018 14:24:52 +0100 Bericht von der landesweiten Programmklausur <i>Schulerfolg sichern</i> https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=141&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=232e681385fda934247727a488029739 Am 13. Dezember 2018 fand die landesweite Programmklausur von Schulerfolg sichern statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Praxis aus Land und Kommunen, aus Jugendhilfe und Schulen kamen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen im Programm auszutauschen. Schulerfolg sichern statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Praxis aus Land und Kommunen, aus Jugendhilfe und Schulen kamen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen im Programm auszutauschen. Gerlinde Riechert, Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, Referat 24 und Rita Schulz, Landesverwaltungsamt, Referat ESF-Förderung blickten auf das Antrags- und Bewilligungsverfahren zurück. Es folgte ein Überblick über das Gesamtfördervolumen im Förderzeitraum 01.08.2018 bis 31.07.2020 und die Anzahl der bewilligten Projekte, regional- und schulformspezifisch. Die detaillierten Zahlen haben wir in einem Factsheet zusammengefasst. Julia Tölle von Ramboll Managment Consulting stellte die Evaluation von Schulerfolg sichern vor und ging kurz auf die drei Schritte ein: 1. Daten- und Dokumentenanalyse, 2. Qualitative und quantitative Erhebungen, 3. Onlinebefragung aller Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter. Die genaue Vorgehensweise können Sie hier nachlesen. Die Berichtslegung ist im Juni 2019 vorgesehen. Eine fachliche Einschätzung zur Situation in Sachsen-Anhalt und zu bundesweiten Entwicklungen präsentierte Prof. Dr. Karsten Speck von der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg. Er betonte, dass auch bundesweit „ein klarer Trend in Richtung multiprofessioneller Zusammenarbeit“ zu sehen sei. In den letzten Jahren habe eine deutliche Annäherung von Schulen und Jugendhilfe stattgefunden. Schulen werden zukünftig breiter aufgestellt sein müssen. Dies sei ohne die intensive Kooperation mit Jugendhilfe und mit weiteren Partnerinnen und Partnern nicht möglich. Außerdem habe man bundesweit erkannt, dass Schulsozialarbeit nicht als separierter Ansatz umgesetzt, sondern mit anderen Systemen verknüpft werden sollte: „Man kann sagen, dass die regionalen Netzwerkstellen für Schulerfolg eine Innovation sind. Das ist inzwischen en vogue und wird als Strategie gesehen.“ Die Vorteile liegen auf der Hand: Öffnung für andere Akteure und Organisationen, Ressourcenbündelung und schnellere Reaktionsmöglichkeiten. ]]> news-140 Fri, 07 Dec 2018 15:13:55 +0100 „Gesichter der Schulsozialarbeit“: Eine Wanderausstellung aus dem Salzlandkreis https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=140&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5fa23190b73919241ab1653ae60822cb Die Wanderausstellung „Gesichter der Schulsozialarbeit“ der Netzwerkstelle „Bündnis für Schulerfolg im Salzlandkreis“ stärkt mit Fotos und Statements die Bedeutung der Schulsozialarbeit und kann kostenfrei geliehen werden. Flyer zur Ausstellung oder bei den Ansprechpartnerinnen der regionalen Netzwerkstelle:
Claudia Wegener, mobil: 015208640120 oder Lea Riedel, mobil: 015122584610
E-Mail: netzwerkstelle@rueckenwind-schoenebeck.de oder netzwerkstelle@stejh.de]]>
news-139 Fri, 23 Nov 2018 15:11:00 +0100 Vor Ort verbinden und gestalten! Broschüre über die regionalen Netzwerkstellen für Schulerfolg in Sachsen-Anhalt https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=139&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=da71f6f046263cd72fb7a6f294969c97 Unsere aktuelle Broschüre dreht sich um die regionalen Netzwerkstellen für Schulerfolg. Sie informiert über ihre Angebote, nennt Beispiele für ihr Wirken und zeigt ihre Bedeutung für die Bildungslandschaft in Sachsen-Anhalt auf. Vor Ort verbinden und gestalten! Der Beitrag der regionalen Netzwerkstellen für Schulerfolg für die Bildungslandschaft in Sachsen-Anhalt der landesweiten Koordinierungsstelle im ESF- und Landesprogramm Schulerfolg sichern informiert über die Angebote der regionalen Netzwerkstellen für Schulerfolg, nennt Beispiele für ihr Wirken und zeigt ihre Bedeutung für die Bildungslandschaft in Sachsen-Anhalt auf. Die Broschüre steht auf dem Programmportal von Schulerfolg sichern zum Download bereit. Wenn Sie die Broschüre in gedruckter Form erhalten möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail mit der gewünschten Anzahl an schulerfolg-sichern@dkjs.de. ]]> news-138 Thu, 15 Nov 2018 15:52:09 +0100 Jetzt für den Landespreis für schulische Integration bewerben! https://www.schulerfolg-sichern.de/index.php?id=20&tx_news_pi1%5Bnews%5D=138&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=17aea73835a153adcadac580f837f4ca „Zusammen bunter - Integriert statt nur dabei!" - Unter diesem Motto ruft das Land Sachsen-Anhalt Schulen auf, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 7. Dezember 2018. Bewerbungsformular vollständig ausgefüllt per E-Mail an referat25@min.mb.sachsen-anhalt.de oder per Post an die Adresse:
Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt
Referat 25
Turmschanzenstraße 32
39114 Magdeburg Ansprechpartner
Herr Lars Ehlert
Telefon: 0391 567-3613
E-Mail: referat25@min.mb.sachsen-anhalt.de ]]>