Die Fortbildung vermittelt eine fundierte Wissensbasis geschlechtersensibler Pädagogik und eröffnet Sichtweisen auf Lebenslagen von Jungen und jungen Männern. Im Zentrum der Auseinandersetzung stehen Selbstbild, Rollenverständnisse und Rollenkonflikte im Kontext gesellschaftlicher Erwartungen. Jungenarbeit wird dabei als Ressource verstanden: Sie stärkt Selbstwirksamkeit, fördert Beziehungsfähigkeit und unterstützt eine reflektierte Identitätsentwicklung.
Intersektionalität wird dabei als analytischer Zugang geschärft, um Mehrfachzugehörigkeiten und unterschiedliche Erfahrungsräume differenziert wahrzunehmen. Praxisnahe Methoden treffen auf fachlichen Input und eine reflektierte Auseinandersetzung mit pluralen Männlichkeitsentwürfen. Ergänzt durch kollegiale Vernetzung und fachlichen Austausch entsteht ein exemplarischer Lern- und Erfahrungsraum mit dem Schwerpunkt geschlechtergerechte Jungenarbeit.
Hinweis:
Die Veranstaltung ist kostenlos und die Anmeldung bis zum 11. Juni 2026 möglich. Weitere Informationen sowie die Anmeldung finden Sie hier.