Mit der Corona-Pandemie hat sich nicht nur der Alltag für die Menschen verändert. Vielfach geht es auch darum, diese neue Situation zu erfassen, sie erklärbar zu machen, Risiken und Herausforderungen zu erkennen, insbesondere in der Arbeit und Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen. Die beiden nachfolgenden Literaturhinweise sollen dazu einen Beitrag leisten.
Coronavirus – ein Buch für Kinder
Das Coronavirus hat auch den Alltag von Kindern erheblich verändert. Doch was ist das neuartige Coronavirus eigentlich? Was passiert, wenn jemand an Covid19 erkrankt? Wie kann man sich und die eigene Familie vor einer Ansteckung schützen? Diese Fragen interessieren Kinder genauso wie Erwachsene. Der englische Verlag Nosy Crow hat zusammen mit Prof. Graham Medley von der London School of Hygiene & Tropical Medicine sowie Lehrkräften und Kinderpsychologinnen und Kinderpsychologen ein Informationsbuch für Kinder entwickelt, das genau diese Fragen beantwortet. Hier geht es beispielsweise um Fragen wie „Was ist das Coronavirus? Wie steckt man sich damit an? Warum sind manche Orte geschlossen?“
Mit zahlreichen Illustrationen und in verständlichen Texten erklärt es Kindern ab 5 Jahren alles rund um das Virus und seine Folgen. Das Buch steht als kostenfreier Download zur Verfügung und ist hier abrufbar.
Praxisinfo. Corona-Pandemie und rechtsextreme Onlinepropaganda
Mit Corona einher geht eine massive Informationsflut, die immer wieder von gezielt irreführenden Behauptungen durchzogen ist. Durch die Propagierung von menschenfeindlichen Verschwörungstheorien in den Sozialen Medien, versuchen etwa rechte Gruppierungen die Deutungshoheit zu gewinnen und den Diskurs hin zu ihren Zielen zu verschieben. Jugendschutz.net analysiert in einer eigenen Publikation die Strategien rechtsextremer Protagonisten, untersucht die Maßnahmen der jeweiligen Plattformbetreiber gegen Fake-News sowie explizite Gewaltaufrufe und stellt Gegenmaßnahmen vor.
Das kostenlose Material kann hier heruntergeladen werden.
