Mancher findet es einfach „cool“, mancher macht es aus Gewohnheit oder zur Entspannung – in jedem Falle aber gilt Rauchen als Gesundheitsrisiko, das auch Kinder und Jugendliche betrifft. Um hier entgegenzuwirken, wurde das Ausstiegsprogramm „Losgelöst“ ins Leben gerufen, das sich an jugendliche Raucherinnen und Raucher im Alter von 14 und 17 Jahren wendet und im Schulsetting durchgeführt wird.
Das Programm sieht vor, dass speziell Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter innerhalb einer eintägigen Schulung zu Kursleiterinnen und Kursleitern qualifiziert werden, die dann in Gruppensitzungen im Umfang von fünf bis zehn Terminen rauchenden Schülerinnen und Schülern beim Ausstieg unterstützen. Das Programm, das ursprünglich 2008 im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vom IFT Institut für Therapieforschung entwickelt wurde, wird derzeit aktualisiert und überarbeitet.
Auch hier bietet sich für interessierte Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter – etwa durch die Teilnahme an spezifischen Interviews – die Möglichkeit zur Mitwirkung und damit zur Optimierung des Programms beizutragen.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Institut für Therapieforschung.
