Medien bestimmen unseren Alltag, wir kommunizieren über sie, wir informieren uns über sie. Was wir über die Welt wissen, wissen wir durch Medien. In den letzten Jahren ist dabei jedoch eine heftige – zuweilen zügellose – Debatte darüber entbrannt, wer weiß oder wer glaubt, wer Recht hat und wer nicht und zunehmend auch darüber, was wahr ist und was nicht. Filterblase, deep fake, fake news, alternative Fakten, hate speech – gehört hat man das sicherlich schon einmal, aber was genau steckt dahinter, wie funktioniert es? An diesem Punkt setzt das Projekt so geht MEDIEN an. Das Webangebot von ARD, ZDF und Deutschlandradio ist speziell – aber nicht alleinig – für die Verwendung im Unterricht konzipiert und zeigt mit Videos, Audios, Quiz, interaktiven Karten und Texten, wie Kommunikations- und Informationsstränge in der Welt der Massenmedien verlaufen.
Vom Allgemeinen zum Speziellen
Die Inhalte geben die Möglichkeit, sich zunächst allgemein über Funktionsweisen und Wechselwirkungen in Medien zu informieren, beispielsweise darüber wie ein Ereignis zur Nachricht wird und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. Weiterführend kann man sich dann etwa über das weltweite Korrespondenten-Netz der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, zum Urheberrecht oder auch zu speziellen Themen wie Datenjournalismus oder Extremismus im Netz informieren.
Was genau machen die da überhaupt?
Eine tragende Rolle spielen für Kinder und Jugendliche insbesondere im Bereich Social Media/Networks Influencer. Allerdings weiß nicht jeder sofort, welche Influencer bei Kindern und Jugendlichen gerade besonders hoch im Kurs stehen und genauso unklar ist oft, welche Inhalte und Botschaften dabei vermittelt werden und mit welchem Ziel. Kurze Einspieler und verknüpftes Material klären hier auf. Auch bei aktuellen Musikvideos und was diese über Rollenbilder erzählen, wird in den praxisorientierten Beiträgen aus manchem Fragezeichen ein Ausrufezeichen.
Einfach mal selbst machen
Nicht zuletzt werden auf der Plattform auch Tutorials angeboten, die Schritt für Schritt erklären, wie man vor der Kamera spricht und wie man sich am besten, je nach Anlass, vor der Kamera bewegt. Das seit 2016 laufende Projekt ist langfristig ausgerichtet und wird kontinuierlich um neue Inhalte erweitert, der Großteil dieser steht auch zum Download zur Verfügung.
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