Mit welchen konkreten Methoden können Kinder und Jugendliche an Entscheidungsprozessen in der Kommune beteiligt werden? Wie sehen die rechtlichen Grundlagen aus? In welchen Kommunen gestalten Kinder und Jugendliche Projekte mit? Die Broschüre „Kinder an kommunalen Entscheidungen beteiligen“ gibt einen Einblick, wie Kinderbeteiligung in der Praxis aussehen kann.
Kinderbürgermeisterinnen in Thalheim, Schulhofplanung in Lichtenberg und Dorfdedektive in Oppach – dies sind einige Beispiele dafür, wie lebendig und kindergerecht Veränderungen in den Kommunen sein können. Neben den Beispielen aus der Praxis, wird über rechtliche sowie theoretische Grundlagen der kommunale Kinderbeteiligung informiert. Darüber hinaus bieten Arbeitsmaterialen kommunalen Vertreterinnen und Vertretern konkrete Methoden, wie Kinder und Jugendliche mitgestalten können. Ob das kindergerechte Abstimmen mit Murmeln oder Spielzeugautos, eine Traumreise oder Zukunftswerkstatt – es gibt viele erprobte Ideen, die in der Broschüre vorgestellt werden.
Wie funktionieren Entscheidungsprozesse auf lokaler politischer Ebene? An konkreten Projekten erfahren Kinder und Jugendliche, wie Demokratie funktioniert und dass sie diese selbst gestalten können. Demokratische Kompetenz fördern, Identifikation mit dem Ort herstellen, Erfahren von Wertschätzung und Selbstwirksamkeit sind gute Gründe für die Beteiligung von Kindern. Die Broschüre wurde von Demokratie in Kinderhand, ein Kinderbeteiligungsprogramm der DKJS und des Landes „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ veröffentlicht. Es unterstützt sächsische Kommunen in ländlichen Räumen dabei, Kinder zur Gestaltung ihrer Lebenswelt zu ermutigen und sie bei der Umsetzung eigener Ideen zu begleiten. Demokratie in Kinderhand ist Teil von Stark im Land – Lebensräume gemeinsam gestalten.
Hier können Sie die Broschüre als PDF herunterladen.
