Psychische Auffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen haben erstmalig seit der Corona-Pandemie stark zugenommen. Zugleich gibt es wenige Unterstützungs- und Beratungsangebote. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen Deutschen Schulbarometers Schüler:innen 2025/26, durchgeführt von der Robert Bosch Stiftung.
Wir wollen in der Veranstaltung daher folgenden Fragen nachgehen: Welche Relevanz hat die psychische Gesundheit in Bezug auf den Schulerfolg und das schulische Wohlbefinden? Welche präventiven Maßnahmen sind wirkungsvoll und verbessern nachweislich die psychosoziale Versorgung in Schule? Welche konkreten Handlungsmöglichkeiten gibt es für schulische Fachkräfte im Umgang mit psychisch erkrankten Kindern und Jugendlichen?
Zudem wird ein erstmals bundesweit durchgeführter Monitor „Bildung und psychische Gesundheit“ (BiPsy) vorgestellt. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der Robert Bosch Stiftung, der Universität Leipzig, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie dem Hanover Center for Health Communication. Die Referentin Nina Tucholski ist Mitarbeiterin der Klinischen Kinder- und Jugendpsychologie und Psychotherapie an der Universität Leipzig.
Die Veranstaltung bietet einen Überblick über die aktuelle Datenlage zur psychosozialen Versorgung an Schulen. Präventive Maßnahmen und beispielhaft evaluierte Programme werden in ihrer Wirksamkeit dargestellt. Eine konkrete Checkliste wird vorgestellt, die jede Schule mit Blick auf eigene Kapazitäten, Strukturen, Ressourcen weiterentwickeln kann.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
Herzliche Grüße
Ihr Team der landesweiten Koordinierungsstelle Schulerfolg sichern
Hinweis:
Die Anmeldung ist bis zum 13.10.2026 möglich. Weitere Informationen sowie die Anmeldung finden Sie hier.