Als Incels – abgeleitet von „involuntary celibate“ – werden junge Männer beschrieben, die nach eigener Aussage unfreiwillig zölibatär leben müssen. Grundlage dessen ist die Annahme, dass Frauen, das Bedürfnis dieser Männer nach Liebe, Sexualität und Nachkommenschaft bedienen müssten. Indem Frauen dieses Bedürfnis nicht befriedigen, manifestiert sich bei Incels ein Weltbild, das Frauen ihre sexuelle Selbstbestimmung abspricht und gleichzeitig Hassreden sowie männliche Herrschaftsfantasien legitimiert. Hier setzt die Fortbildung an, in der neben der eingehenden Betrachtung dieses Weltbildes auch gesellschaftliche Strukturen reflektiert werden, die solchen antifeministischen Narrativen Vorschub leisten.
Inhalte der Veranstaltung:
- Incel als Teil der sogenannten „Manosphere“ und der rechten Bewegung
- Konstruktion von Männlichkeit und Männlichkeitskritik
- Zusammenhang zwischen Gesellschaft und Misogynie (Frauenfeindschaft)
- Misogynie als Selbstaufwertung und Verschwörungserzählung
- Pick-Up-Artists
- Social Media und digitale Gewalt
Hinweis:
Die Teilnahmekosten betragen 20 Euro und die Anmeldung ist bis zum 05. Mai 2026 möglich. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.