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„Hoch hinaus und durch das Moor…“ - Erlebnispädagogische Tage in Haldensleben

Erlebnispädagogische Tage in Haldensleben
Erlebnispädagogische Tage in Haldensleben

An erlebnispädagogischen Tagen erlebten Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen des Prof.-Friedrich-Förster-Gymnasiums Haldensleben verschiedene Aktionen zur Team- und Klassenbildung auf dem Gelände der Jugendherberge der Stadt.

An erlebnispädagogischen Tagen erlebten die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen des Prof.-Friedrich-Förster-Gymnasiums in Haldensleben verschiedene Aktionen zur Team- und Klassenbildung auf dem Gelände der Jugendherberge der Stadt. Außerhalb des Schulalltages bekamen sie die Chance, sich und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler auf andere Art und Weise kennen zu lernen. Dafür hielten die Erlebnispädagogen des Vereins „X-Sense“ spannende Methoden und nicht alltägliche Aktionen bereit, die die Kinder dazu aufforderten, in neuen und ungewöhnlichen Situationen in Beziehung zu treten und über sich hinaus zu wachsen.

Buchstäblich über sich hinauswachsen konnten die Kinder  zum Beispiel beim „Kistenklettern“.  So viele Kisten wie möglich aufeinander zu stapeln und anschließend, nur durch die eigenen Schulkameraden gehalten, hoch hinaus zu klettern, erforderte viel Mut und gegenseitiges Vertrauen.  Auch bei anderen Kooperationsaufgaben wie z. B. dem Überqueren eines Moorpfades lernten die Kinder, dass  manche Aufgaben besser im Team zu lösen sind.

Achtgeben, sich zuhören und gegenseitig helfen, diese Fähigkeiten brauchten die Schülerinnen und Schüler bei der Aufgabe, ein „Moor“ - eine Strecke von ungefähr 15 Metern -  mit Hilfe von 10 leeren  Getränkekisten  mit der gesamten Gruppe zu überqueren. Schritt für Schritt wurden die Kisten aneinander gereiht, um einen Pfad zu bilden, der jedes Teammitglied sicher über das „Moor“ bringen sollte. Aber Achtung, „Moorhexen“ versuchten Kisten zu klauen und fiel jemand hinunter ins „Moor“, dann wurde er bzw. sie „blind“ durch eine Augenbinde, die für den weiteren Verlauf getragen werden musste. Diese Bedingungen machten die Aufgabe schwieriger und die Kinder waren gezwungen selbst Lösungen zu erarbeiten, damit am Ende auch alle das „andere Ufer“ erreichen konnten. Nicht alle Lösungsversuche führten zum Erfolg. Es kam auch zu Konflikten, wenn keine Einigung erfolgte.

Begleitende Auswertungsgespräche durch die Erlebnispädagogen nach den Übungsphasen griffen die entwickelten Strategien und das Verhalten der Kinder auf, um die positiven Lerneffekte sowie erfolgreichen Verhaltensweisen hervorzuheben und für den Schulalltag zu verstärken. Ein besonderer Höhepunkt für die Schülerinnen und Schüler war es, als ihre Lehrerinnen und Lehrer bei der Aktion „Kistenklettern“ mitmachten und unter begeisterten Zurufen versuchten, so viele Kisten wie möglich zu erklimmen.

Organisiert und finanziert wurde dieses Projekt als bildungsbezogenes Angebot. Diese Angebote können bei der Netzwerkstelle Schulerfolg sichern des Landkreises Börde beantragt werden und die Förderung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Träger der Netzwerkstelle ist die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Börde e. V.

Kooperationspartnerinnen und -partner, ohne die die Umsetzung der erlebnispädagogischen Tage nicht möglich gewesen wäre, waren:

Prof.-Friedrich-Förster-Gymnasium Haldensleben:

  • Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen
  • Schulleiterin Frau Bolle
  • Schulsozialpädagogin des Kinderschutzbundes Anika Wilke
  • Schulförderverein  - Verein der Freunde gymnasialer Bildung in Haldensleben
  • Lehrkräfte des Prof.-Friedrich-Förster-Gymnasiums Haldensleben - Frau Duen, Frau Werner, Frau Wilhelm, Herr Kanngießer

Erlebnispädagogen vom Verein „X-Sense“ - Klein Ammensleben:

Lars Hunold, Karin Feißel, Diana Böhme, Mario Märtens und Matthias Köhne

Jugendherberge Haldensleben